Geschichten über das Bauen: Neue Dauerausstellung im Deutschen Architekturmuseum
Die Dauerausstellung des Deutschen Architekturmuseums (DAM) ist wiedereröffnet und grundlegend neu strukturiert. Ausgangspunkt der Neukonzeption ist eine gezielte Reduktion: Einzelne der bisherigen Modell-Dioramen wurde nach wissenschaftlichen und kuratorischen Kriterien entnommen, um Raum für neue Formen der Vermittlung zu schaffen.
Foto: Moritz Bernoully
Im rückwärtigen Bereich des Haus-im-Haus zum Schaumainkai hin ist ein offener museumspädagogischer Bereich entstanden, der aktuellen Bedarfen an Austausch, Arbeit und Lernen im Museum Rechnung trägt.
Die neue Dauerausstellung gliedert sich in zwei Teile: Elf Dioramen zu zehn Beispielen der gebauten Umwelt erzählen Siedlungsgeschichte von der Vor- und Frühgeschichte bis in die 1980er Jahre. Ergänzt werden sie durch eine Rückschau auf ausgewählte Ausstellungen des DAM, die architektonische Diskurse thematisieren, die damals wie heute relevant sind. Der zweite Teil, eine lange Präsentationswand, folgt einer offeneren, objektzentrierten Erzählweise.
Anhand von über 40 Sammlungs- und Ausstellungsobjekten aus mehr als 400 DAM-Ausstellungen wird Architekturgeschichte als fortlaufender, verhandelbarer Prozess sichtbar.
Deutsches Architekturmuseum, Schaumainkai 43, Frankfurt
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