Kultur

Georg Friedrich Händels „Messiah“ erklingt im Frankfurter Dom

Am Freitag, 8. Mai, 20.00 Uhr, erklingt im Frankfurter Kaiserdom Georg Friedrich Händels „Messiah“ in englischer Sprache. Präsentiert wird das dreiteilige Oratorium von Anna Feith (Sopran), Larissa Botos (Alt), Erik Grevenbrock-Reinhardt (Tenor), Florian Küppers (Bass), dem Vocalensemble am Frankfurter Kaiserdom sowie dem Neumeyer Consort mit Instrumenten der barocken Epoche unter der Leitung von Dommusikdirektor Andreas Boltz.

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Konzert im Dom
Foto: Sjaella © Antje Kröger

Eine Einführungsveranstaltung „The Messiah – A sacred oratorio“ mit Andreas Boltz und Dr. Stefan Scholz findet am Mittwoch, 6. Mai, 19.30 Uhr, im Haus am Dom, Domplatz 3, statt. Der Eintritt zur Einführungsveranstaltung ist frei. 

Georg Friedrich Händels Oratorium „Messias“ gehört heute zu den populärsten Werken geistlicher Musik. Es schildert in drei Teilen, ausgehend von den Prophezeiungen des Alten Testaments, die christliche Heilsgeschichte mit Jesu Geburt, seinem Tod am Kreuz und seiner Wiederkunft am Ende der Tage. 

Im Jahr 1741 komponierte Händel das Oratorium für eine Konzertreihe in Dublin, wo es im April des darauffolgenden Jahres auch uraufgeführt und enthusiastisch aufgenommen wurde. Das Libretto des „Messias“ stammt vom Autor Charles Jennens, der eine „Gesamtsicht der Person des Messias im Licht alttestamentlicher Prophetie und neutestamentlicher Reflexion“ lieferte. Obwohl dem Stück das typische Gattungsmerkmal des Oratoriums, der dramatische Dialog, fehlt, ist es mit weitem Abstand zum beliebtesten Oratorium Händels geworden.  

Der überragende Erfolg des „Messias“ gründet sich auf die Eindringlichkeit der Musik mit relativ schlichten instrumentalen Mitteln: Neben äußerst charakteristischen Instrumentalsätzen, wie der einleitenden „Sinfony“ oder weihnachtlichen Pastoralmusik „Pifa“, finden wir opernhaft wirksame Arien – in jedem der drei Abschnitte auch ein Duett – in Verbindung mit mitreißenden Chorsätzen, die im Passionsteil mit größerer Strenge fugiert werden, darüber hinaus jedoch von virtuoser Auflockerung geprägt sind. Nicht zuletzt ist der „Halleluja“-Chor zu einem der bekanntesten Musikstücke überhaupt aufgestiegen. 

Das Konzert „Georg Friedrich Händel: Messiah“ findet am Freitag, 8. Mai, 20.00 Uhr, im Frankfurter Kaiserdom, Domplatz 1, Frankfurt, mit freundlicher Unterstützung der Ernst Max von Grunelius-Stiftung statt. 

Karten sind jeweils zu einem Preis von 20 bis 40 Euro erhältlich an der Abendkasse, unter Telefon (069)1340400 oder unter www.frankfurtticket.de.  
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