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Letzte Aktualisierung: 30.09.2022

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Gemeinsam Frankreich und Deutschland entdecken

Kampagne von Atout France und DZT in Zusammenarbeit mit SNCF TGV Est l’Européenne

von Ilse Romahn

(06.09.2022) Die Französische Zentrale für Tourismus (Atout France) und die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT), starten in diesem Sommer eine gemeinsame Kampagne, die den Reiseverkehr für Menschen mit Behinderung hinsichtlich eines grenzüberschreitenden Tourismus in den Fokus rückt.

Die Initiative ist Teil des Kooperationsvertrages zwischen den beiden nationalen Organisationen, die seit 2014 eng zusammenarbeiten, um die Attraktivität ihres jeweiligen Landes als Reiseziel zu steigern.

Gemeinsam Frankreich und Deutschland entdecken
Im Frühjahr machten sich die französischen Influencer Pierre und Myriam Cabon von Wheeled World gemeinsam mit den Deutschen Kim und Lorenz Lumelius von Wheeliewanderlust auf den Weg nach Burgund, um die Hauptstadt Dijon im Herzen der Region zu entdecken. Auf dem Programm standen Besichtigungen zu den Themen Kultur, Natur und Gastronomie, darunter vor allem Verkostungen regionaler Spezialitäten, aber auch der Besuch der Cité Internationale de la Gastronomie et du Vin de Dijon, des neuen Wahrzeichens der Stadt, das Anfang Mai eröffnet wurde. Anschließend reisten die beiden Influencer-Paare mit der französischen Bahngesellschaft SNCF nach Deutschland an die Südliche Weinstraße, um mehr über das dortige Terroir, die Gastronomie und die Weinkultur zu erfahren. Außerdem nutzten sie die Gelegenheit, die weitläufigen Naturlandschaften Deutschlands zu erkunden.

Caroline Leboucher, Generaldirektorin von Atout France, der Französischen Zentrale für Tourismus: "Diese neue Kampagne mit der DZT und der SNCF zeigt unseren gemeinsamen Willen, den Tourismus-Neustart auf der Grundlage von Werten, die uns wichtig sind, darunter Inklusion und Nachhaltigkeit, voranzutreiben. Es allen Menschen zu ermöglichen, die Naturschönheiten unserer Länder zu entdecken und unsere Lebensart zu genießen, und gleichzeitig die Umweltauswirkungen ihrer Reisen zu begrenzen, muss heute der Motor unseres Handelns sein."

Petra Hedorfer, Vorstandsvorsitzende der Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT), erklärt: "Seit über zehn Jahren arbeiten wir daran, das Thema Inklusion im Kern unserer Marke Reiseland Deutschland zu verankern. Unsere gemeinsame Kampagne mit Atout France und SNCF verleiht der deutsch-französischen Freundschaft neue Impulse und fördert barrierefreies Reisen im Rahmen unserer umweltfreundlichen Strategie, während sie gleichzeitig die touristische Attraktivität ländlicher Gebiete steigert. Das Reisen mit der Bahn als Beispiel für sanfte Mobilität ist in dieser deutsch-französischen Kooperation ein wesentliches Element.

Linda Madour, stellvertretende Marketingdirektorin von TGV Est l'Européenne: "Wir freuen uns über den erneuten Zusammenschluss mit Atout France und der DZT in dieser Kampagne 2022. Die Bahn bietet zahlreiche Möglichkeiten, zwischen Frankreich und Deutschland zu reisen, und wir verfolgen das Ziel, die CO2-Emissionen weitestmöglich zu begrenzen. So trägt die SNCF mit ihren grenzüberschreitenden Zügen zur Annäherung zwischen den Völkern bei. Unsere Hochgeschwindigkeitszüge, die täglich zwischen Frankreich und Deutschland verkehren, tragen aktiv dazu bei, die Reichtümer unserer beiden Länder zu entdecken. Darüber hinaus möchten wir das Reisen für Alle ermöglichen. Wir freuen uns daher, dass wir auf die Mittel hinweisen konnten, die Menschen mit Behinderung für eine Reise mit der Bahn zur Verfügung stehen. Der Schienenverkehr ist und bleibt ein wichtiger Faktor der Inklusion".

Die Bedeutung des deutschen Marktes für das Reiseland Frankreich
Im Jahr 2021 war Deutschland der größte Quellmarkt für das Reiseland Frankreich mit insgesamt 8,2 Millionen deutschen Gästeankünften, und der zweitgrößte bei den Tourismus-Einnahmen (4,7 Milliarden Euro). Frankreich steht bei den Deutschen auf Platz 6 der beliebtesten Auslands-Reiseziele, bei Kurzaufenthalten auf Platz 3.

Die Kampagne #ExploreFrance, von Atout France in zehn europäischen Märkten, darunter Deutschland, lanciert, soll das zweite Jahr in Folge die Wiederbelebung des Reiseverkehrs in Frankreich beschleunigen und setzt dabei auf die erneute Positionierung der Destination Frankreich als Reiseziel mit Angeboten in den Bereichen Nachhaltiger Tourismus und Art de Vivre, stützt sich aber auch auf internationale Sportevents, die in Frankreich stattfinden werden.Einer internationalen Marktstudie von Tourism Economics zufolge könnte bis Ende 2023 die Zahl der 3.846.071 französischen Übernachtungen von 2019 wieder erreicht werden. Städte, Kultur und Natur sind die wichtigsten Motive der französischen Touristen für eine Deutschlandreise, so eine Studie von Destination Brand 2020.

Die Bedeutung des französischen Marktes für das Reiseland Deutschland
Im Jahr 2019, vor der Pandemie, lag Frankreich mit 3,9 Millionen Übernachtungen auf Platz 6 der europäischen Quellmärkte.
Nach dem Corona-Absturz bei den Übernachtungen im Jahr 2020 konnte sich der französische Quellmarkt im Jahr 2021 erholen und mit 1,5 Millionen Übernachtungen ein Plus von 8 Prozent verzeichnen. Deutschland ist nach Spanien und Italien eines der beliebtesten Reiseziele der Franzosen.