Gelder für Kreative in Seckbach, Ostend und Bockenheim
Planungsdezernent Josef bewilligt Unterstützung
Es handelt sich hierbei um vier Ateliers in der Gwinnerstraße in Seckbach, die mit 37.261 Euro gefördert werden, um ein Büro für Grafik-Design in der Großen Seestraße in Bockenheim, das mit 20.700 Euro unterstützt wird, sowie um ein Künstleratelier in der Reinganumstraße im Ostend, dessen Modernisierung und Instandsetzung mit 15.214 Euro bezuschusst wird.
Darüber hinaus hat Josef im Rahmen des „Förderprogramms Innenstadt Höchst“ die Herstellung einer Sommeraktionsfläche am Mainufer Höchst in Höhe von rund 29.000 Euro bewilligt, die auf Anregung des Ortsbeirats 6 eingerichtet werden soll.
„Beide Förderprogramme haben eine wichtige Rolle: Mit dem Kreativen-Programm erhöhen wir das Angebot attraktiver Arbeitsräume für Künstler und Kreative und machen diese überhaupt erst nutzbar. Abwanderung wird verhindert, gewerblicher Leerstand abgebaut und die Quartiere städtebaulich wünschenswert belebt“, sagt Josef. „Mit dem Förderprogramm Innenstadt Höchst wird die zentrale Funktion der Höchster Innenstadt deutlich gestärkt. Beides ist ein sehr sinnvoller Einsatz städtischer Fördermittel.“
Seit dem Jahr 2011 wurden im Rahmen des „Frankfurter Programms zur Förderung des Umbaus leerstehender Räume für Kreative“ über 2,75 Millionen Euro bewilligt. Die förderfähigen Gesamtkosten betragen 150 Euro pro Quadratmeter, förderfähig sind Mietflächen von maximal 120 Quadratmetern. Die Räume müssen für mindestens fünf Jahre für den vorgesehenen Zweck zur Verfügung stehen. Die Leerstandsagentur RADAR vermittelt im Auftrag des Stadt Frankfurt als Bindeglied zwischen den Kreativen und Eigentümern Räume. Das zentrale Vermittlungsinstrument ist der Internetauftritt http://www.radar-frankfurt.de . Hier sind die angebotenen Objekte aufgeführt und weitergehende Informationen für Kreative und für Gebäudeeigentümer stehen zur Verfügung.
In der ersten Projektphase des „Förderprogramms Innenstadt Höchst“ wurden innerhalb von zehn Jahren rund 21 Millionen Euro investiert. Auf Grundlage einer Evaluation wurde das Förderprogramm um fünf Jahre mit einem Fördervolumen von 10 Millionen Euro verlängert. Die entsprechenden Richtlinien sind seit Juni 2018 in Kraft.
Nähere Informationen zu den städtischen Förderprogrammen finden sich im Internet unter http://www.stadtplanungsamt-frankfurt.de . (ffm)
Weitere Artikel aus der Kategorie: