Gefahr aus dem Gefäßsystem – Das Bauchaortenaneurysma: Vortrag im Hospital zum Heiligen Geist
Dann entscheiden oft wenige Minuten über Leben und Tod. Die Klinik der Gefäß- und Endovaskularchirurgie am Hospital zum Heiligen Geist hat eine langjährige Expertise in der Diagnostik und Behandlung von Erkrankungen der Blutgefäße.
Die Heilungschancen sind in hohem Maße von einer rechtzeitigen Diagnosestellung abhängig. Daher sollten Risikopatienten regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen in Anspruch nehmen. Risikofaktoren, welche die Entstehung eines Bauchaortenaneurysmas begünstigen, sind regelmäßiger Nikotinkonsum, das Auftreten von Blutgefäßerkrankungen in der Familie, Fettstoffwechselstörungen sowie Bluthochdruck. Eine schmerzfreie Ultraschalluntersuchung des Bauches kann schnell Klarheit darüber schaffen, ob ein Aneurysma vorliegt und ob bereits eine Behandlung erforderlich ist. Neben der konventionellen OP-Methode, bei der der Bauch geöffnet wird, wenden die Operateure im Hospital zum Heiligen Geist nach Möglichkeit die endovaskuläre Operation an: Hier wird über die Leistenarterien eine Stentprothese in das Aneurysma eingebracht. Diese Operation lässt sich zum Teil auch in örtlicher Betäubung durchführen.
Über die Diagnose und Behandlung von Bauchaortenaneurysmen referiert Prof. Dr. Thomas Schmitz-Rixen, Chefarzt der Klinik für Gefäß- und Endovaskularchirurgie am Hospital zum Heiligen Geist. Der Vortrag findet am Mittwoch, 29. August, im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Medizin im Dialog“ von 17.30 bis 19.00 Uhr in der Cafeteria des Hospitals zum Heiligen Geist, Lange Str. 4 – 6, 60311 Frankfurt am Main, statt. Anschließend steht der Experte für Fragen und Diskussionen zur Verfügung. Der Eintritt ist frei.
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