Gefährliche Bräune aus dem Sonnenstudio
DAK warnt: UV-Licht steigert das Auftreten von Hautkrebs
Die Patientenvertreter veröffentlichen dazu einen Text ihres Kooperationspartners DAK-Newsletter, in dem es weiter heißt: „Das Solarium erzeugt auf künstliche Weise ultraviolette Strahlung. Bei Bestrahlung mit UV-Licht produzieren die Zellen vermehrt den dunklen Farbstoff Melanin. Diese Bräunung ist ein Schutzmechanismus. Zuviel UV-Licht aber schadet der Haut, am deutlichsten ist das bei einem Sonnenbrand spürbar.
Besonders gefährlich an der UV-Strahlung ist, dass sie das Erbgut der Hautzellen schädigen kann, die DNA. Solche Schäden können lange unbemerkt bleiben, bis Jahre später Hautkrebs auftritt. Sonnenstudio-Nutzer haben ein deutlich erhöhtes Risiko, schwarzen Hautkrebs (malignes Melanom) oder andere Tumore der Haut zu entwickeln.
Vom Besuch eines Solariums ist grundsätzlich abzuraten. Komplett tabu sollte die Sonnenbank insbesondere für diejenigen sein, die einen hellen Hauttyp mit vielen Sommersprossen und Leberflecken haben. Alle anderen, die dennoch nicht auf einen Besuch verzichten möchten, sollten ausschließlich zertifizierte Studios mit geschultem Personal besuchen und unbedingt auf entsprechende Sicherheitsmaßnahmen achten.
Dazu gehören das Tragen einer UV-Schutzbrille sowie ein langsames Steigern der Dosis. Zwischen den Besuchen sollte ein Abstand von mindestens einer Woche eingehalten werden. Sonnenbrand gilt es unbedingt zu vermeiden. Insgesamt sollte die Zahl der Sonnenbad-Stunden – das Sonnen im Freien und die Solarienbesuche zusammengerechnet – nicht über 50 Stunden pro Jahr liegen.
Doch es gibt gesündere Wege, um an kalten Tagen das Wohlbefinden zu steigern. Ausdauernde Spaziergänge an der frischen Luft können im Herbst und Winter die Stimmung heben.“
Weitere Artikel aus der Kategorie: