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Letzte Aktualisierung: 27.05.2022

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Gäste- und Übernachtungszahlen November 2021: Mehr als dreimal so viele Übernachtungen wie im Vorjahresmonat

von Ilse Romahn

(19.01.2022) Im November 2021 konnten trotz erneut steigender Covid-19-Fallzahlen folgende Gäste- und Übernachtungszahlen in Frankfurt am Main verzeichnet werden: 302.353 Gäste (+ 75,8 Prozent) sowie 566.208 Übernachtungen (+ 69,8 Prozent) sorgten für einen deutlichen Zuwachs im Vergleich zum November 2020, als aufgrund der Corona-Pandemie ein Beherbergungsverbot für private Übernachtungen galt. Im Vergleich mit dem November des Vorkrisenjahres 2019 lagen die Übernachtungszahlen um 41,2 Prozent niedriger.

Mit 280 geöffneten Beherbergungsbetrieben waren 22 Betriebe mehr geöffnet als im Vorjahreszeitraum. Dementsprechend war das Bettenangebot mit 56.720 Betten 11,4 Prozent größer als im November 2020.
 
Insgesamt konnten von Januar bis November 2021 3.800.276 Übernachtungen gezählt werden, was einem Rückgang von drei Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Im selben Zeitraum kamen 1.937.408 Übernachtungsgäste in Frankfurt an (- 7,4 Prozent). Die durchschnittliche Verweildauer stieg von 1,87 auf 1,96 Tage, die durchschnittliche Bettenauslastung, auf das Jahr gesehen, lag bei 20,1 Prozent.
 
Den 2.639.660 Übernachtungen inländischer Gäste (+ 4,3 Prozent) standen 1.160.616 Übernachtungen aus dem Ausland (- 16,7 Prozent) gegenüber. Das zeigt, dass vor allem die ausländischen Gäste mit einem Anteil von nur 30,5 Prozent ausblieben.
 
Fast alle internationalen Quellmärkte hatten kumuliert in den elf Monaten, unter anderem aufgrund der Reisebeschränkungen, erwartungsgemäß Verluste zu verzeichnen. Besonders betroffen waren die wichtigsten Auslandsmärkte China (- 56 Prozent), Großbritannien (- 17,7 Prozent), Spanien (- 20 Prozent) und die USA (- 3,4 Prozent). Positiv im Vergleich zum Vorjahr entwickelten sich die Arabischen Golfstaaten (+ 51 Prozent).
 
Signifikant hervorzuheben ist die Tatsache, dass die Monate Juli bis November für viele internationale Quellmärkte erstmalig seit Beginn der Pandemie einen deutlichen Aufschwung bei den Übernachtungszahlen zeigten.
 
Die steigenden Übernachtungszahlen der zweiten Jahreshälfte 2021 zeigen, dass die Reiselust, insbesondere aus den europäischen Nachbarstaaten, bei niedriger Infektionslage und gelockerten Reisebeschränkungen wieder zurückkehrt und dass die touristischen Marketingmaßnahmen in den nationalen und internationalen Märkten Wirkung zeigten.

Aufgrund der weiter ansteigenden Fallzahlen muss voraussichtlich mit einem erneuten Einbruch der Gäste- und Übernachtungszahlen für den Monat Dezember gerechnet werden. (ffm)