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Letzte Aktualisierung: 04.12.2020

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Gäste- und Übernachtungszahlen im September in Frankfurt

62 Prozent weniger Übernachtungen als im Vorjahresmonat

von Ilse Romahn

(19.11.2020) Der leicht positive Trend der Gästeankünfte und Übernachtungen seit den Lockerungen der Corona-Schutzmaßnahmen setzte sich in Frankfurt auch noch im September fort. Dennoch ist Frankfurt mit 361.675 Übernachtungen (- 62,4 Prozent) und 197.337 Gästen (- 64,4 Prozent) weit von den Vorjahresergebnissen entfernt.

Während inländische Gäste im September 271.685 Übernachtungen generierten (- 51 Prozent), wurden von Gästen aus dem Ausland nur 89.990 Übernachtungen (- 78 Prozent) verzeichnet. Dies macht deutlich, dass vor allem die ausländischen Gäste infolge der weltweiten Reisebeschränkungen ausblieben.

Insgesamt konnten von Januar bis September dieses Jahres 3.435.306 Übernachtungen gezählt werden, was einem Rückgang von 57 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Im selben Zeitraum kamen 1.863.668 Gäste in Frankfurt an (- 60 Prozent). Positiv entwickelte sich lediglich die Verweildauer, die im Durchschnitt von 1,73 auf 1,84 Tage stieg.

Die meisten der während des Lockdown im Frühjahr geschlossenen Beherbergungsbetriebe waren im September für Touristen wieder geöffnet, sodass insgesamt 283 Betriebe gezählt werden konnten. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies dennoch einem Rückgang von 26 Betrieben. Ein ähnliches Bild zeigte sich beim Bettenangebot, welches mit 53.767 Betten 10 Prozent unter dem Vorjahresangebot lag. Die durchschnittliche Bettenauslastung der buchbaren Betten lag bei 23,4 Prozent.

Mit 75,1 Prozent entfielen im September drei Viertel der Übernachtungen in Frankfurt auf deutsche Gäste. Folglich sind 24,9 Prozent der Übernachtungen ausländischen Gästen zuzuweisen.

Auf die ersten neun Monate insgesamt berechnet, brach die Zahl der Übernachtungen aus dem Inland um 51 Prozent und aus dem Ausland um 64,5 Prozent ein.

Die stärksten Auslandsmärkte verzeichneten bis September 2020 ausnahmslos große Einbrüche: China (- 75,6 Prozent), Großbritannien (- 66,2 Prozent), Spanien (- 70,2 Prozent), Italien (- 55,1 Prozent), USA (- 70,3 Prozent). (ffm)