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Letzte Aktualisierung: 17.06.2024

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Friedrich Wilhelm IV.: Ein König zwischen Revolution und Romantik

von Ilse Romahn

(06.06.2024) Am Dienstag, 11. Juni, spricht Prof. Frank Lothar Kroll mit Bernd Heidenreich um 18 Uhr über Friedrich Wilhelm IV., eine Schlüsselfigur der Revolution von 1848/49 im Dormitorium des Karmeliterklosters.

Deputation bietet Friedrich Wilhelm IV. am 3. April 1849 die Kaiserkrone an
Foto: Lithografie, ISG FFM Best. S7Z Nr. 1849-5.
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Friedrich Wilhelm IV. (1795-1861), aus der Dynastie der Hohenzollern, war vom 7. Juni 1840 bis zu seinem Tod König von Preußen. Mit vielfach künstlerischer Begabung und breiten kulturellen und theologischen Interessen war Friedrich Wilhelm IV. ein typischer Vertreter der Romantik. Seine Vorstellungen und sein Weltbild waren allerdings mit den Ideen der Aufklärung, des deutschen Konstitutionalismus und den sich formierenden sozialen und demokratischen Bewegungen seiner Zeit unvereinbar.

Im Frühjahr 1849 wählte ihn die Nationalversammlung in der Paulskirche zum Kaiser der Deutschen. Er lehnte die Kaiserwürde ab, mit weitreichenden Folgen für die Revolution. War diese Wahl durch die Nationalversammlung letztendlich ein Missverständnis, welches das Scheitern der Revolution einleitete? Das Gespräch will dazu beitragen, die komplexe Persönlichkeit Friedrich Wilhelms IV. und seine Rolle in den Revolutionsjahren 1848/49 besser zu verstehen.

Der Abend ist Teil der Reihe „Literatur im Kloster: 1848/49 in Büchern“, die das Institut für Stadtgeschichte zusammen mit der Gesellschaft für Frankfurter Geschichte veranstaltet.

Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr im Dormitorium des Karmeliterklosters, Münzgasse 9. Der Eintritt beträgt sechs Euro, ermäßigt drei Euro, Mitglieder der Gesellschaft für Frankfurter Geschichte erhalten freien Eintritt. Voranmeldung unter pretix.eu/isgfrankfurt/, der Besuch ist auch ohne Reservierung möglich. Weitere Informationen unter stadtgeschichte-ffm.de.