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Letzte Aktualisierung: 04.03.2024

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Friedrich-List-Schule feiert Richtfest für ihren Erweiterungsbau

von Ilse Romahn

(05.02.2024) Die Rohbauarbeiten für den Erweiterungsbau der Friedrich-List-Schule sind abgeschlossen. Am 1. Februar konnte daher das Richtfest an der Grundschule in Nied gefeiert werden.

Visualisierung des Erweiterungsbaus der Friedrich-List-Schule
Foto: Grüninger Architekten
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„Die Erweiterung der Friedrich-List-Schule ist ein wichtiger Schritt zum Ausbau der Bildungsinfrastruktur im Frankfurter Westen“, sagt Bildungs- und Baudezernentin Sylvia Weber. Denn die vierzügige Grundschule benötigt mehr Platz, nicht nur aufgrund steigender Schülerzahlen, sondern insbesondere auch für die Umsetzung des Ganztagsangebots. Ab 2026 tritt der Rechtsanspruch auf Nachmittagsbetreuung für Kinder im Grundschulalter in Kraft.

Der neue zweigeschossige Anbau der Schule hat eine Fläche von rund 500 Quadratmetern und bietet Platz für vier Klassenzimmer sowie zwei Differenzierungsräume. Die Kosten für die Schulerweiterung belaufen sich auf rund 1,6 Millionen Euro. „Es ist gut investiertes Geld in die Zukunft der Stadt“, betont Weber.

Die Bauarbeiten haben erst vor rund einem halben Jahr begonnen. Es konnte eine rückwärtige Andienung der Baustelle mit kleinem Baugerät realisiert werden, sodass der Schulbetrieb so wenig wie möglich gestört wird. „Es ist zwar eigentlich selbstverständlich, doch möchte ich auch betonen, dass dieser Erweiterungsbau für nachhaltiges Bauen steht. Denn die Leitlinien für wirtschaftliches Bauen der Stadt Frankfurt, in denen großer Wert auf nachhaltiges und energieeffizientes Bauen gelegt wird, werden voll eingehalten“, erläutert Weber. Die geplante Fertigstellung ist bereits im Herbst 2024. Die Objektplanung hat Grüninger Architekten BDA aus Darmstadt übernommen; die Projekt- und Bauleitung das Frankfurter Büro Schluppkotten Architekten.

Die Friedrich-List-Schule wurde 1931 von der Reichsbahn inmitten einer Eisenbahnersiedlung erbaut und anschließend an die Stadt Frankfurt übergeben. Ihren Namen trägt die Schule in Erinnerung an den deutschen Ökonomen Friedrich List, der das Eisenbahnschienennetz entwarf. Rund 330 Schülerinnen und Schüler besuchen die vierzügige Grundschule. (ffm)