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Letzte Aktualisierung: 27.05.2022

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Frau Holle auf Stippvisite

Regional Schnee und Frost zum Donnerstag

von Ilse Romahn

(19.01.2022) Nach der Wochenmitte schaut kurz der Winter vorbei. Regional gibt es Flocken bis in tiefe Lagen und oberhalb von 400 Meter Höhe reicht es voraussichtlich sogar für ein paar Zentimeter Neuschnee.

In den kommenden Tagen wird es nasskalt und ungemütlich. Es stellt sich wechselhaftes Wetter mit stürmischem Wind, Schnee-, Schneeregen- und Graupelschauern ein.
Foto: WetterOnline
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Schnee, Kälte und zum Teil recht ungemütlich
Der Winter kommt zum Kurzbesuch. Im Wochenverlauf kühlt es sich auf Werte unter 5 Grad ab. Björn Goldhausen, Pressesprecher und Meteorologe von WetterOnline, erklärt: „In der zweiten Wochenhälfte ist es nasskalt und unangenehm. Mit Hoch DIETER und einem Tief über Skandinavien dreht die Strömung in der Nacht zum Donnerstag auf Nord. Damit gelangt sehr kalte Luft zumindest in die Osthälfte Deutschlands. Auch Frau Holle erwacht wieder zum Leben. In höheren Lagen reicht es für einige Zentimeter Neuschnee. Bis ins Flachland sind Schneeregen-, Schnee und Graupelschauer möglich. Dann kann es selbst in den Flusstälern kurzzeitig mal matschig auf den Straßen werden. Lange hält dieser Spuk aber nicht an.“   

Wintergewitter möglich
Der Temperaturrutsch zur Wochenmitte hat weitere Folgen. Der immer größer werdende Temperaturunterschied zwischen der Luft am Boden und der in großer Höhe führt zu stürmischem Wind, Schauern und sogar einzelnen Gewittern. Goldhausen: „Wenn die Temperaturunterschiede zwischen bodennahen Luftschichten und der Höhe steigen, dann haben Quellwolken und somit auch Schauer ein leichtes Spiel. 

Ein Blick auf die Temperaturen am Donnerstag zeigt in rund 5,5 Kilometer Höhe Werte bis minus 39 Grad im Osten des Landes. In rund 1,5 Kilometer Höhe sind es dagegen ‚nur‘ bis minus 11 Grad. 

Ab einem Temperaturunterschied von 25 Grad zwischen diesen Höhen sprechen Meteorologen davon, dass das sogenannte Schauerkriterium erfüllt ist. Ab 30 Grad sind sogar Gewitter sehr wahrscheinlich. Mit einer Differenz von 28 Grad sind ab Mittwochabend somit kräftige Schauer und im Laufe des Donnerstags auch einzelne Wintergewitter möglich. 

In den kommenden Tagen wird es daher nasskalt und ungemütlich. Es weht ein stürmischer Wind. Dazu stellt sich wechselhaftes Wetter mit Schnee-, Schneeregen-, Regen- und Graupelschauern ein.“ 

Aussicht
Zum Wochenende ist der Winterspuk dann allerdings schon wieder vorbei. Die Temperaturen steigen, denn aus Nordwesten gelangt mildere Nordseeluft zu uns. Am Samstag und Sonntag liegen die Höchstwerte im Norden oft um 8 Grad. In den südlichen Landesteilen ist es voraussichtlich mit Werten deutlich unter 5 Grad weiterhin kühler. Dazu stellt sich mit hohem Luftdruck nach derzeitigem Stand meist trockenes Wetter ein. In der letzten Januarwoche ist noch vieles möglich. Tendenziell wird es wohl etwas kälter. 

Ob es noch richtig frostig wird, erfahren Sie auf www.wetteronline.de, mit der WetterOnline App oder durch einen Blick auf die neue Wetterstation wetteronline home, ausgezeichnet mit dem „German Design Award 2020“ und dem „German Innovation Award 2020“. Mit dem WetterOnline Skill für Amazon Alexa sowie der WetterOnline Action für den Google Assistant können Wetterinfos auch über die digitalen Helfer abgefragt werden.

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