Fraport Skyliners ringen die Eisbären nieder
Emotionale Trikotzeremonie für Quantez Robertson
Foto: Fraport Skyliners
Die Fraport Skyliners kamen gut aus den Startlöchern, was die Gäste schon früh im ersten Viertel zu zwei Auszeiten zwang (14:2, 6. Minute). Spätestens ab da entwickelte sich eine Partie auf Augenhöhe, in der Frankfurt jedoch meist die Oberhand hatte und alles nach einem klaren Heimsieg in der Süwag Energie ARENA aussah. Doch die Gäste aus dem hohen Norden kamen nach dem Seitenwechsel vor allem ob einiger Treffer aus der Distanz zurück und übernahmen kurzzeitig sogar die Führung (52:56, 28. Minute). Da die Hausherren im letzten Abschnitt allerdings den nötigen Zug zum Korb entwickelten - welcher mit zehn Trips an die Linie belohnt wurde - errangen die „Mainhattan Giganten“ noch die Oberhand und brachten das 84:78 letztlich souverän ins Ziel.
Denis Wucherer, der Headscoach der Fraport Skyliners, sagte nach dem Spiel: „Die Zeremonie für Tez war ungemein berührend und emotional - das hat der Club wunderbar organisiert und inszeniert. Entsprechend einfach war meine Ansprache an die Mannschaft: Wir wollten so spielen, wie Tez es immer gemacht hat, mit Intensität und Leidenschaft, sich nach jedem Ball werfend und alles auf dem Feld lassend. Das ist uns über drei Viertel der Partie gut gelungen, haben Bremerhaven jedoch phasenweise zu viele einfache Würfe aus der Distanz gegeben. Wenn wir die schweren Aufgaben der kommenden Wochen erfolgreich bestreiten wollen, müssen wir in der Verteidigung weiter unbequem bleiben.“
Steven Key, Headcoach der Eisbären Bremerhaven, meinte: „Es ist großartig, was die Organisation für Tez Robertson hier heute organisiert hat. Dass wir als Mannschaft dieser bewegenden Zeremonie beiwohnen durften, war auch für uns besonders. Die Energie des Publikums ist definitiv aufs Feld übergesprungen, auch wenn wir zu Beginn in der Verteidigung noch einige leichte Fehler gemacht haben. In dieser Liga reichen leider keine 30 gute Minuten, um zu gewinnen. Hier brauchen wir mehr Konstanz, um gegen die Playoff-Mannschaften nicht bloß mithalten, sondern auch erfolgreich bestehen zu können.“
Besonderheiten rund ums Spiel
Vor der Partie zogen die Fraport Skyliners das Trikot von Quantez Robertson mit der ikonischen #23 unter die Hallendecke. Nach Pascal Roller (#11) ist dies in der 25-jährigen Clubgeschichte die erst zweite Rückennummer, die fortan nicht mehr vergeben wird.
Coach Denis Wucherer startete mit einer Fünf um Aiden Warnholtz, Booker Coplin, Justin Onyejiaka, Ife Ajayi und Lorenz Brenneke in die Partie.
Mit 5.000 Zuschauern war die Süwag Energie ARENA in der laufenden Saison zum dritten Mal ausverkauft.
Rim Protection: Lorenz Brenneke und Justin Onyejiaka schickten jeweils zwei gegnerische Würfe zurück zum Absender, Bremerhaven kam auf null Blocks.
Mit 16 Punkten stellte Jacob Knauf seinen bisherigen Saisonbestwert ein.
Bereits zum dritten Mal seit dem Jahreswechsel kam Booker Coplin auf fünf Steals.
Gute Verteidigung: Frankfurt verteidigte im letzten Viertel so sauber und machte den Weg zum Brett dicht, so dass Bremerhaven im finalen Abschnitt nicht einmal an die Freiwurflinie ging.
Im Anschluss an die Trikotzeremonie und die Partie gegen Bremerhaven geht es für die Frankfurter zum traditionellen Trainingslager auf Mallorca, ehe sie von dort direkt zur Begegnung mit Hagen (24.3.) fliegen. Am darauffolgenden Osterwochenende kehren die Wucherer-Schützlinge zurück in die Süwag Energie Arena.
Am Sonntag, 31.3., ist um 17.30 Uhr Tipoff gegen Uni Baskets Münster. Tickets für alle Heimspiele gibt es über www.fraport-skyliners.de/tickets, telefonisch über 069-928 876 19 und die Vorverkaufsstellen von Adticket. Anlässlich der Osterfeiertage wartet das Ticket-Office mit dem ab 25,- Euro erhältlichen Family Package auf.
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