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Frankfurter Tourismuszahlen: Der Februar präsentiert sich stark

Im Februar generierten 451.095 Übernachtungsgäste (+ 6,8 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum) 786.124 Übernachtungen (+ 5,3 Prozent). Die Wintermonate sind in Frankfurt traditionell vom Messegeschäft geprägt. Allerdings fielen die Messen Christmasworld, Creativeworld und Paperworld diesmal in den Januar, so dass sich nur die Messe Ambiente auf die Gäste- und Übernachtungszahlen auswirkte.

Dazu trug der steigende Privatreiseverkehr zu einem erfolgreichen Februarergebnis bei.

Insgesamt konnten von Januar bis Februar 907.471 Übernachtungsgäste (+5,3 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum) und 1,6 Millionen Übernachtungen (+ 4,9 Prozent) gezählt werden. Die durchschnittliche Verweildauer blieb nahezu stabil bei 1,79 Tagen.

Die Anzahl der Beherbergungsbetriebe stieg um 15 Häuser auf 298, die Anzahl der Betten um 4695 auf 56.589 Betten. Die Bettenauslastung fiel leicht auf 48,63 Prozent, was einer tatsächlichen Zimmerauslastung von circa 67 Prozent entspricht.

Darüber hinaus sind folgende Werte interessant: Bei den Übernachtungen zeigte sich der Inlandsmarkt (+ 5,6 Prozent) ein wenig dynamischer gegenüber dem Auslandsmarkt (+ 4,0 Prozent).
Der größte ausländische Quellmarkt USA wies mit 88.326 Übernachtungen (+ 5,6 Prozent) weiterhin konstante Zuwächse auf.

Die großen Überseemärkte China (- 0,6 Prozent) und Japan (- 0,8 Prozent) verzeichnen zum ersten Mal seit langem leichte Verluste. Wichtige Zukunftsmärkte zeigten unterschiedliche Entwicklungen auf: Während die arabischen Golfstaaten (-11,5 Prozent) weiter Verluste zeigten, wuchsen Indien (+ 15,1 Prozent) und Brasilien (+ 5,8 Prozent) zeitgleich überdurchschnittlich.

Die meisten großen europäischen Auslandsmärkte entwickelten sich weiterhin stark: Spanien (+ 10,7 Prozent), Italien (+ 7,5 Prozent) und Polen (+ 18,7 Prozent). Lediglich Großbritannien (+ 0,5 Prozent) und Frankreich(+ 1,2 Prozent) stagnierten im Wachstumsvergleich zum Vorjahr auf weiterhin hohem Niveau.

Insgesamt wies der südosteuropäische Markt die größte Wachstumsdynamik auf: Bulgarien (+ 43,7 Prozent), Griechenland (+ 20,9 Prozent), Ungarn (+ 10,3 Prozent) und Ukraine (+ 55,1 Prozent). (ffm)