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Letzte Aktualisierung: 16.04.2021

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Frankfurter Magistrat stärkt Digitalisierungsprozess in Kultureinrichtungen

von Ilse Romahn

(01.03.2021) Nachdem das Dezernat für Kultur und Wissenschaft eine Digitalisierungsstrategie für den städtischen Kulturbereich vorgelegt hat, verfolgt der Magistrat nun die weitere Umsetzung.

Mit dem am Freitag, 26. Februar, gefassten Beschluss erhalten die städtischen Kultureinrichtungen sechs Stellen für Digitalisierungsaufgaben, die in zwei Schritten zur Verfügung gestellt werden: 2,5 Stellen ab sofort und weitere 3,5 Stellen nach Genehmigung des Haushaltes 2021. Damit bestätigt der Magistrat die digitale Öffnung der Frankfurter Kulturinstitutionen als zwingend erforderliche Maßnahme. Der digitale Zugang zum kulturellen Erbe der Stadt Frankfurt soll ausgebaut, der Kulturstandort Frankfurt dauerhaft gestärkt werden. Hierfür benötigt es einer Aufstockung der Personalkapazitäten.

„Die klassische Museums- und Archivarbeit – das Sammeln, Forschen, Bewahren, Ausstellen und Vermitteln – befindet sich in einem tiefgreifenden organisatorischen Wandel. Damit unsere Kulturinstitutionen auch zukünftig ihrem gesellschaftlichen Auftrag der kulturellen Bildung und Teilhabe gerecht werden können, müssen wir ihre finanzielle und personelle Ausstattung weiter verbessern,“ erklärt Kulturdezernentin Ina Hartwig. „Ich will unsere Häuser in die Lage versetzen, die mit der Digitalisierung einhergehenden Chancen und Herausforderungen selbstbestimmt und gemeinwohlorientiert zu gestalten. Ich freue mich, dass der Magistrat meinen strategischen Überlegungen folgt.“

Personaldezernent Stefan Majer sagt: „Gerade die Corona-Krise hat uns überdeutlich gemacht, wie wichtig die Bereitstellung digitaler Formate auch für Kulturinstitutionen ist. Dies braucht Personal für die Umsetzung und dafür sorge ich als Personaldezernent auch in haushalterisch angespannten Zeiten. Denn der gegenwärtige Verzicht auf Besuche in Museen und weiteren kulturellen Einrichtungen macht uns deutlich, welchen erheblichen Beitrag zur gesellschaftliche Selbstvergewisserung und zur Daseinsvorsorge diese leisten.“ (ffm)