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Letzte Aktualisierung: 06.07.2020

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Frankfurter Bäder und Sportamt reagieren auf Abstandsproblematik in den Kitas

von Ilse Romahn

(02.06.2020) Corona bedingt hat sich der Alltag verändert. Viele Beschäftigte sind auf eine Kinderbetreuungseinrichtung angewiesen.

Wenn auf der einen Seite die Lockerungen für Unternehmen kontinuierlich weiter ausgebaut werden, so muss auf der anderen Seite auch sichergestellt sein, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wieder zur Arbeit kommen können. Daher sieht sich auch Wirtschaftsdezernent Markus Frank angespornt, einen Beitrag in der Betreuung von Kindern und damit zur Hilfestellung von Familien zu leisten. Durch seine Zuständigkeit auch für den Sport hatte er einen Aufruf an Sportamt, Bäderbetriebe Frankfurt GmbH und Sportparkstadion GmbH gestartet, ob Kitas bei ihrer Flächenproblematik unterstützt werden können. Eine hohe Welle von Solidarität zeigt die spontane Reaktion.

Gerade durch die Weitläufigkeit und mit Blick auf die aktuelle Wettervorhersage bieten die Liegewiesen der Freibäder – die Schwimmflächen sind ausgenommen- ,die städtischen Sportanlagen und das FSV Stadion eine ideale Voraussetzung, den Kitas die notwendigen Flächen anzubieten, um bei der Einhaltung der Abstandsregeln zu helfen. 

Sportdezernent Markus Frank: “Mit den großen Grünflächen in den Freibädern und den Flächen auf den städtischen Sportanlagen unterstützen wir die Kitas bei der Wiederinbetriebnahme. Durch diese Aktion möchten die Frankfurter Bäder, das Sportamt und der FSV besonders die Botschaft „WIR HALTEN ZUSAMMEN“ unterstreichen. Wir wollen den Kitas den Wiedereinstieg in den „normalen“ Betrieb erleichtern.“ 

Die Betreuungseinrichtungen können sich wegen Absprachen per Mail mit den Bäderbetrieben, dem Sportamt und dem FSV in Verbindung setzen.