Frankfurt: Zentralisierung der IT-Beschaffung schreitet weiter voran
Stadtrat Schneider beauftragt stadtweiten Rahmenvertrag für VMware-Produkte
„Fortschritte bei der Digitalisierung der Stadtverwaltung werden wir nur erreichen, wenn alle Ämter und Betriebe an einem Strang ziehen“, sagt Stadtrat Schneider. „Durch den neuen zentralen Rahmenvertrag für VMware-Produkte sparen wir nicht nur Geld durch günstigere Konditionen infolge größerer Abnahmemengen. Wir erhöhen gleichzeitig auch die Flexibilität beim Einsatz der Software-Lizenzen, da nun ein stadtweites Lizenz-Pooling – also die ämterübergreifende Nutzung von Lizenzen – möglich wird. Auf diese Weise stellen wir sicher, dass alle Lizenzen flexibel dort eingesetzt werden können, wo sie benötigt werden.“ Die Virtualisierungssoftware ermöglicht es, Serverkapazitäten optimal auszunutzen, wodurch Kosten und Energieverbrauch reduziert werden.
Mit dem neuen stadtweiten Rahmenvertrag für VMware-Produkte schreitet die in den vergangenen Jahren durch die Einrichtung des zentralen IT-Einkaufs und des zentralen Lizenzmanagements forcierte Zentralisierung der IT-Beschaffung weiter voran. Durch die Standardisierung verschiedener Produktgruppen konnten bereits erhebliche Einsparungen erzielt werden. So sind die Kosten beim Einkauf von Arbeitsplatz-PCs um rund 330.000 Euro pro Jahr sowie bei Multifunktionsgeräten und Mobilfunkverträgen jeweils um rund 120.000 Euro pro Jahr gesunken. Bei Software-Lizenzen der Firma Microsoft liegt der jährliche Einsparbetrag sogar bei rund 520.000 Euro.
Schneider sagt: „Allein in diesen vier Kategorien konnten wir die Ausgaben bisher um über eine Millionen Euro pro Jahr senken. Durch den Abschluss entsprechend günstiger Rahmenverträge für weitere Produktkategorien wollen und werden wir sukzessive weitere Einsparungen erzielen und gleichzeitig sinnvolle technische Standards innerhalb der Stadtverwaltung etablieren.“ (ffm)