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Letzte Aktualisierung: 04.12.2020

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Frankfurt wird Teil des Großen Frankfurter Bogens

Beitrittsvereinbarung unterzeichnet

von Karl-Heinz Stier

(18.11.2020) Mit diesem Programm fördert das Land Hessen die Schaffung von bezahlbarem neuen Wohnraum im erweiterten Ballungsraum Frankfurt Rhein-Main. Stadt und Land haben die entsprechende Partnerschaftsvereinbarung unterzeichnet, wie der Frankfurter Planungsdezernent Mike Josef und Hessens Wohnungsbauminister Tarek Al-Wazir am Dienstag mitteilten.

„Der Große Frankfurter Bogen ist die Antwort auf den hohen Bedarf an bezahlbarem Wohnraum im Ballungsraum Frankfurt-RheinMain“, sagte Al-Wazir. „Im Programmgebiet liegen Potenziale in der Größenordnung von bis zu 200.000 Wohnungen. Um sie zu erschließen, müssen Land, Kommunen und Wohnungsbauwirtschaft zusammenarbeiten. Deshalb freue ich mich ganz besonders, dass auch Frankfurt sich beteiligt. Damit ist der Kreis der Partnerkommunen des Großen Frankfurter Bogens auf inzwischen 34 gewachsen.“ 

„Steigende Mietpreise und Wohnungsmangel sind ein großes Problem in der gesamten Rhein-Main-Region“, sagte Frankfurts Planungsdezernent Mike Josef. „Wir wollen unseren Beitrag leisten und mehr bezahlbaren Wohnraum in lebenswerten Quartieren schaffen. Wir begrüßen es sehr, dass das Land Hessen die regionale Zusammenarbeit ausbauen möchte. Die Verknüpfung der Schaffung von neuem Wohnraum mit der nötigen Schienenanbindung und damit von Wohnungsbau und klimafreundlicher Mobilität ist eine der Schlüsselfragen, die es zu lösen gilt. Egal, ob es um die Verlängerung der Europaviertel- U-Bahn in Richtung des geplanten Römerhofs, die Verlängerung der U 7 über die bisherige Endhaltestelle oder einen möglichen zusätzlichen Halt der Regionaltangente West im Frankfurter Nordwesten geht: Neue Wohngebiete brauchen einen Anschluss an die Schiene..“ 

Der Große Frankfurter Bogen umfasst die Kommunen mit einem Schienenanschluss an den Öffentlichen Personennahverkehr, deren Haltestellen höchstens 30 Fahrminuten vom Frankfurter Hauptbahnhof entfernt sind. Ziel ist die Schaffung neuer Baugebiete mit möglichst wenig Flächenverbrauch und möglichst wenig zusätzlichem Autoverkehr. Kommunen, die daran teilnehmen, erhalten in den Förderprogrammen des Landes besondere Konditionen.