Frankfurt macht mobil: Parkhaus-Auslastung bald online abrufbar
Die Suche nach einem freien Parkplatz in der Frankfurter Innenstadt könnte bald deutlich entspannter werden. Zwar lässt ein umfassendes Parkleitsystem noch auf sich warten, doch ab November soll zumindest ein erster digitaler Schritt erfolgen.
Über die Plattform mainziel.de können Autofahrer künftig in Echtzeit prüfen, wie stark die städtischen Parkhäuser ausgelastet sind.
Laut Mobilitätsdezernent Wolfgang Siefert (Die Grünen) stehen die entsprechenden Daten inzwischen bereit. Sie sollen nicht nur auf der Website sichtbar sein, sondern auch Navigationsanbietern und Autoherstellern zur Verfügung gestellt werden – mit dem Ziel, die Routenplanung intelligenter und stadtverträglicher zu gestalten. Einen genauen Starttermin konnte das Mobilitätsdezernat allerdings noch nicht nennen.
Mehr als nur Parkhäuser: Sensorik für P+R und Fahrradstellplätze
Frankfurt denkt weiter: Neben den Innenstadt-Parkhäusern sollen auch die Auslastungen der Park-and-Ride-Anlagen sowie öffentlicher Fahrradabstellplätze digital erfasst und veröffentlicht werden. In den vergangenen Wochen hat das Straßenverkehrsamt – unterstützt vom Energieversorger Mainova – Sensoren an den Ein- und Ausfahrten der P+R-Anlagen in Kalbach, Preungesheim und Neu-Isenburg installiert.
Auch die Busparkplätze an der Breitenbachbrücke in Bockenheim sowie am Theodor-Stern-Kai am südlichen Mainufer wurden mit Detektoren ausgestattet. Gleiches gilt für die Fahrradabstellanlage an der Straßenbahn-Endhaltestelle in Neu-Isenburg. Damit entsteht ein digitales Netz, das nicht nur Autofahrern, sondern auch Radfahrern und Reisebussen hilft, ihre Wege effizienter zu planen.