Frankfurt im Müll
Regionalrat Zeilsheim fordert Beseitigung illegaler Müllhalde
In seiner jüngsten Sitzung befasste sich der Regionale Präventionsrat Frankfurt-Zeilsheim unter anderem mit den Themen Müllvermeidung und Müllbeseitigung. Dabei wurde auch die zunehmend problematische illegale Müllablagerung auf einem Privatgrundstück an der Pfaffenwiese zwischen der Jahrhunderthalle und dem Kellerskopfweg erörtert.
Foto: Regionalrat Zeilsheim
Die Umzäunung des Grundstücks ist teilweise zerstört beziehungsweise niedergetreten, sodass sich an einer Stelle mittlerweile ein immer größer werdender Müllhaufen gebildet hat, der sich inzwischen auch auf dem direkt angrenzenden Bürgersteig ausbreitet. Aus der Bürgerschaft gehen hierzu regelmäßig Beschwerden ein. Viele Bürger zeigen sich verärgert und verwundert darüber, dass bislang keine sichtbaren Maßnahmen zur Beseitigung des Mülls ergriffen wurden.
Dem Ordnungsamt ist das Problem aufgrund einer Initiative des Ortsbeirats 6 seit längerer Zeit bekannt. In einer Stellungnahme wurde jedoch darauf hingewiesen, dass es sich um ein Privatgrundstück handelt und der Eigentümer bislang nicht ermittelt werden konnte. Der Vorsitzende des Regionalen Präventionsrat Zeilsheim, Alfons Gerling, forderte deshalb ein unverzügliches Eingreifen der zuständigen Behörden. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass dort auch Öl, Chemikalien oder andere umweltschädliche Stoffe abgelagert würden. Zudem bestehe die Gefahr von Bränden sowie eines verstärkten Rattenbefalls.
Nach Auffassung des Präventionsrates bestehen ausreichende rechtliche Möglichkeiten, um die Beseitigung des illegal abgelagerten Mülls sowie gegebenenfalls erforderliche Maßnahmen zur Schädlingsbekämpfung anzuordnen und durchzuführen. Der Vertreter der Stadtpolizei wurde gebeten, den aktuellen Sachstand erneut an das Ordnungsamt weiterzugeben und auf ein zeitnahes Handeln hinzuwirken. Schließlich heißt es Frankfurt/M. ja Frankfurt am Main und nicht Frankfurt im Müll.
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