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Letzte Aktualisierung: 17.07.2024

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Frankfurt gedenkt der Opfer in Libyen und Marokko und fordert zur Unterstützung auf

von Ilse Romahn

(14.09.2023) Die Stadt Frankfurt am Main drückt den Opfern der Naturkatastrophen in Libyen und Marokko ihre Anteilnahme aus. „Mit großer Bestürzung habe ich von den Katastrophen in den beiden nordafrikanischen Ländern erfahren. Meine Gedanken sind bei den Familien und Angehörigen der Opfer und bei allen, die davon betroffen sind“, sagte Oberbürgermeister Mike Josef.

Das Stadtoberhaupt forderte im Namen des Magistrats die Bevölkerung dazu auf, die Hilfsorganisationen in den Ländern mit Spenden zu unterstützen. „Jeder Euro hilft. Daher bitte ich Sie darum, die Menschen in Libyen und Marokko nicht alleine zu lassen“, sagte Josef. In Libyen hat ein schweres Regenunwetter im nordöstlichen Landesteil zu Zerstörungen mit zahlreichen Todesopfern geführt. In Marokko mussten mehrere Tausend Menschen ihr Leben aufgrund eines verheerenden Erdbebens lassen.

„In Frankfurt leben Menschen aus 178 Nationen. Deshalb trifft uns jede Katastrophe mitten ins Herz, weil sie immer auch Familie und Freunde unserer Frankfurter Mitbürger betrifft. Liebe Frankfurter, leider müssen wir schon wieder an eure Solidarität und euer Mitgefühl appellieren. Nach dem grauenvollen Erdbeben in der Türkei und in Syrien im Februar leiden jetzt die Menschen in Marokko und in Lybien unter den Folgen von Naturkatastrophen. In beiden Ländern stehen so viele Menschen vor dem Nichts. Bitte helft, ihre große Not zu lindern und spendet Geld, jeder Euro ist wertvoll. Ich weiß, dass ich mich auf unsere Frankfurter verlassen kann“, sagte Stadtverordnetenvorsteherin Hilime Arslaner.

Bürgermeisterin Nargess Eskandari-Grünberg erklärte: „Die Naturkatastrophen in Marokko und Libyen machen sprachlos. Sie kosteten tausende Menschenleben. Viele haben innerhalb von Stunden alles verloren: ihre Wohnungen, ihre Arbeit, ihre Liebsten. In Frankfurt haben etliche Menschen Freunde und Familie in Libyen und Marokko. Unsere Gedanken sind bei ihnen, in dieser schweren Zeit.“ Sie fügte hinzu: „Aus Naturkatastrophen werden soziale Katastrophen, wenn die Welt wegsieht. Die Überlebenden brauchen Versorgung, sie brauchen Unterstützung, ihr Zuhause wiederaufzubauen. Unsere Stadtgesellschaft kann helfen, die zerstörerische Wirkung der Katastrophen einzudämmen.“

„Die Folgen der Unwetterkatastrophen in Marokko und Libyen zeigen uns einmal mehr, wie fragil auch die politische Lage in der unmittelbaren Nachbarschaft der EU ist. Ich hoffe sehr, dass die Nothilfen dennoch dort ankommen, wo sie dringendst benötigt werden. Es ist unsere Verantwortung der Klimakrise entschieden entgegenzuwirken, um zukünftige Katastrophen zu verhindern. Meine Gedanken sind bei den Opfern, dessen Familien, Freunden und den Helfern vor Ort“, betonte Eileen O’Sullivan, Dezernentin für Bürger, Digitales und Internationales.

Spendenkonten für Libyen finden sich unter tagesschau.de/spendenkonten. Hilfsmöglichkeiten für Marokko gibt es auf zdf.de/service-und-hilfe. (ffm)