Frankfurt erreicht neuen Bevölkerungsrekord
Frankfurt hat einen neuen Bevölkerungshöchststand erreicht: Ende 2023 lebten laut Stadtangaben erstmals mehr als 770.000 Menschen mit Hauptwohnsitz in der Mainmetropole. Mit 770.166 Einwohnern verzeichnet die Stadt einen Zuwachs von 0,3 Prozent oder 2.557 Personen im Vergleich zum Vorjahr. Der Anstieg ist vor allem auf den Zuzug von Menschen mit ausländischer Staatsangehörigkeit zurückzuführen.
Während die Zahl der deutschen Einwohner um 1.840 auf 525.770 sank, stieg die Zahl der Menschen mit ausländischem Pass um 4.394 auf 244.401. Damit setzt sich der Trend der letzten Jahre fort, in denen die Zahl der Deutschen abnimmt und die der Ausländer zunimmt.
Besonders stark wächst die Stadt in einigen Stadtteilen: Niederrad (+1.038 Einwohner), Ostend (+555) und Bockenheim (+424) verzeichnen die höchsten Zuwächse. Rückläufig sind die Einwohnerzahlen hingegen in Westend-Süd, Gutleutviertel, Fechenheim, Griesheim, Nordend-Ost und Sachsenhausen-Nord.
Mit 57 Prozent hat ein erheblicher Teil der Frankfurter Bevölkerung einen Migrationshintergrund. Dazu zählen ausländische Staatsbürger und Deutsche mit Migrationshintergrund, beispielsweise Eingebürgerte und Deutsche mit einer weiteren Staatsangehörigkeit.
Das Durchschnittsalter in Frankfurt liegt bei 41,1 Jahren. 16,9 Prozent der Bevölkerung sind unter 17 Jahre alt, 15,8 Prozent über 65 Jahre. Die Geschlechterverteilung ist mit 50,5 Prozent Frauen und 49,5 Prozent Männern nahezu ausgeglichen.
Der einwohnerstärkste Stadtteil ist das Gallusviertel mit 44.123 Einwohnern, Schlusslicht bildet das Bahnhofsviertel mit 3.679 Einwohnern.
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