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Letzte Aktualisierung: 23.07.2021

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Frankfurt am Main unterstützt Hochwasserregionen

Feuerwehr in Alarmbereitschaft - OB Feldmann und Stadtrat Frank zeigen sich bestürzt

von Ilse Romahn

(19.07.2021) Überschwemmte Straßen, umgestürzte Bäume, niedergerissene Häuser – die Bilder der Flutkatastrophe im Westen Deutschlands lassen niemanden kalt. Jetzt hat das Land Nordrhein-Westfalen Hessen um Hilfe gebeten. Auch Frankfurt am Main beteiligt sich aktuell an dem Großeinsatz.

Allein die Feuerwehr ist mit rund 30 Einsatzkräften aus dem Haupt- und Ehrenamt im Einsatz. Der Frankfurter Anteil am Landeskontingent ist ein Katastrophenschutz-Löschzug, bestehend aus vier Fahrzeugen mit Besatzung, einem Wechselladerfahrzeug mit einem Abrollbehälter für die Löschwasserversorgung sowie einem Gerätewagen Logistik speziell für Hochwasser. Seit den frühen Morgenstunden des Freitag, 16. Juli, ist auch ein Wasserrettungszug der DLRG Frankfurt im Krisengebiet im Einsatz.

Oberbürgermeister Peter Feldmann und der für die Feuerwehr zuständige Stadtrat Markus Frank danken gemeinsam der Feuerwehr und der DLRG für die schnelle Einsatzbereitschaft: „In dieser Situation ist Solidarität das Gebot der Stunde. Die Menschen in den betroffenen Gebieten brauchen jetzt schnell Hilfe. Frankfurt am Main steht an ihrer Seite.“ Beide Herren zeigten sich bestürzt über das bisherige Ausmaß der Katastrophe.

Oberbürgermeister Feldmann sagt: „Hinter jedem einzelnen Bild, das wir in den Nachrichten oder in der Zeitung sehen, stehen Schicksale. Menschen haben ihr Leben verloren oder stehen vor den Trümmern ihrer Existenz. Die Betroffenen sollen wissen: Sie können in dieser Stunde der Not auf uns zählen.“

Stadtrat Frank betont: „In solchen schlimmen Katastrophen stehen alle Einsatzkräfte zusammen und packen an, egal ob hauptamtliche oder ehrenamtliche Kräfte der Feuerwehren oder die engagierten Rettungskräfte unserer DLRG“. (ffm)