Früherer Kreisbeigeordneter Horst Breunig gestorben
„Engagement und Lebenserfahrung“
Foto: Präventionsrat/Jürgen Moog
Darüber hinaus war er unter anderem im Freundeskreis der Main-Taunus-Kliniken, in der Sicherheitsberatung für Senioren und in der Kreispartnerschaft mit dem englischen Solihull aktiv. Breunig starb am Donnerstag.
Breunig hatte zunächst bei Opel in Rüsselsheim gearbeitet und wechselte dann zur Polizei, ehe er als Kreisbeigeordneter für die Bereiche Schulen und Soziales zuständig war. Frühere Mitarbeiter hätten ihn beschrieben als „sehr kollegial, aber auch kritisch und kämpferisch, wenn es drauf ankam.“ Einen rabiaten Sozialhilfeempfänger, der ihn angriff, habe der frühere Polizist mit einem Polizeigriff aus dem Büro befördert. Darüber hinaus engagierte sich Breunig kommunalpolitisch in Hochheim, wo er zeitweise auch dem Magistrat angehörte und die Freien Wähler mitgründete.
Mit „geballter Lebenserfahrung“ habe Breunig dem Main-Taunus-Kreis und Menschen auf vielfältige Weise gedient, so Cyriax. Erfahrungen aus seiner früheren Polizeiarbeit habe er in den Präventionsrat des Kreises herübergenommen, von dem er sich zum Sicherheitsberater für Senioren zertifizieren ließ: „Damit hat er sich über seine Polizeitätigkeit hinaus für die Sicherheit im Main-Taunus-Kreis eingesetzt“. Bis zuletzt habe Breunig auch dem Vorstand des Klinik-Förderkreises angehört und in dieser Funktion einen wichtigen weiteren Beitrag zum Gemeinwesen geleistet.
Auch die Kreispartnerschaft mit dem Solihull Metropolitan Borough in Mittelengland habe ihm am Herzen gelegen. Viele Jahre sei Breunig Mitglied im Partnerschaftskomitee gewesen und habe auch Besucher aus dem Partnerkreis persönlich betreut.
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