Archiv-Nachrichten

Forschung im Zoo: Nächtliches Verhalten afrikanischer Huftiere

In der Reihe „Forschung im Zoo“ erläutern Mitarbeiter der Opel-Zoo Stiftungsprofessur Tiergartenbiologie an der Goethe-Universität Frankfurt den Teilnehmern an der nächsten Öffentlichen Führung am 1. Juni 2024, 15.00 Uhr, das „Nächtliche Verhalten afrikanischer Huftiere“. Täglich können die Zoobesucher beobachten, was die Tiere tagsüber in ihren Gehegen machen.
2024-05-25_Forschung_im_Zo_1_(c)Archiv_Opel-Zoo.jpg
Netzgiraffen, Streifengnus und Impalas auf der Anlage Afrika Savanne
Foto: Archiv Opel-Zoo

Wer genau hinschaut, sieht, wie beispielsweise auf der großen Anlage Afrika Savanne die Netzgiraffen, Streifengnus, Zebras und Impalas fressen, ruhen, herumlaufen und miteinander interagieren. Aber was machen die afrikanischen Huftiere eigentlich nachts? Wie ändert sich dann ihr Verhalten? Wie, wann und wie lange schlafen sie? Gibt es dabei vielleicht auch Unter­schiede zwischen Zootieren und Wildtieren in ihrem Ursprungsgebiet? Und wie erforscht man solche Fragen überhaupt?

Diesen und vielen weiteren Fragen können die Zoobesucher beim gemeinsamen Rundgang zu verschiedenen Tieren im Opel-Zoo auf den Grund gehen und aus erster Hand erfahren, wie die Verhaltensbiologen im Opel-Zoo forschen und was sie dabei herausfinden. Das ist alles andere als trockene Wissenschaft, denn bei ihren Beobachtungen lernen die Forscher die einzelnen Tiere und ihre Eigenheiten besonders gut kennen.

Die Führung beginnt um 15 Uhr an der Statue des Zoogründers im Zoo hinter dem Haupteingang. Sie ist kostenfrei, ohne Zuschlag zum Eintrittspreis. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.

Die Kassen im Opel-Zoo sind von 9 bis 18 Uhr geöffnet, ab dem 1. Juni von 9 bis 19 Uhr. Die Besucher können nach Kassenschluss bis Eintritt der Dunkelheit auf dem Zoogelände bleiben und es durch Drehtore verlassen. Der Opel-Zoo verfügt über mehr als 1.200 kostenfreie Parkplätze und ist gut mit dem ÖPNV erreichbar: Buslinien 261, X26 und X27.