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Letzte Aktualisierung: 13.08.2020

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Forschergeist in die Klassenzimmer bringen

von Ilse Romahn

(10.01.2020) Damit der Chemieunterricht mehr Freude bereitet und abwechslungsreicher ist, teilt die chemische Industrie ihr Wissen mit Lehrern.

Bereits zum vierten Mal wird der Fonds der Chemischen Industrie (FCI) seine „Schulpartnerschaft Chemie“ auf der weltgrößten Bildungsmesse „didacta“ vom 24. bis 28. März 2020 in Stuttgart vorstellen. Mit seiner Schulförderung will der Fonds die naturwissenschaftliche Bildung und vor allem den experimentellen Schulunterricht stärken. „Wir wollen den Forschergeist in den Klassenzimmern anregen – und das geht am besten mit spannenden Versuchen“, erläuterte FCI-Geschäftsführer Gerd Romanowski das Engagement der Branche.

Über 7.500 Schulen hat der Fonds mit der Unterrichtsförderung bislang unterstützt. Romanowski weiter: „Bildung ist eine Ressource, die nie versiegt. Sie ermöglicht gesellschaftlichen Aufstieg. Umso wichtiger ist es, junge Talente frühzeitig zu fördern.“ Und er ist davon überzeugt, dass Qualifikationen in Mathematik und Naturwissenschaften heute mehr denn je unverzichtbarer Bestandteil der Allgemeinbildung sind, die vielfältige Arbeitsplatz­perspektiven bieten.

Auf dem Ausstellungsstand 5A61 in Halle 5 können sich Lehrkräfte über die Fördermaßnahmen der „Schulpartnerschaft Chemie“ informieren: Von Finanzmitteln für Experimente über kostenfreie Unterrichtsmaterialien bis hin zu Angeboten für die Lehreraus- und -fortbildung. Auf der „didacta“ stellt der FCI auch Unterrichtsmaterialien wie „Stoffe erforschen, Naturwissenschaften entdecken“ oder „Innovationen in der Chemie“ vor. Darüber hinaus können Lehrkräfte bei dem Mitmach-Experiment „Zappelfisch“ die spannenden Eigenschaften einer Folie kennenlernen. 

Der Fonds der Chemischen Industrie wurde 1950 gegründet und ist das Förderwerk des Verbandes der Chemischen Industrie. Er stellt 2020 rund 12 Millionen Euro für die Grundlagenforschung, den wissenschaftlichen Nachwuchs und den Chemieunterricht an Schulen zur Verfügung.

Weitere Informationen finden Sie unter www.vci.de/fonds.