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Letzte Aktualisierung: 30.09.2020

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Feuerwehr filmt Verkehrssituation bei Einsatzfahrten

von Ilse Romahn

(12.08.2020) Im Rahmen einer regelhaften Überprüfung der eigenen Einsatzleistung dokumentiert die Feuerwehr Frankfurt in den kommenden Wochen stichprobenhaft die Anfahrt zum Einsatzort per Video. Die Aufnahmen unterliegen dem Datenschutz und werden nur für diesen Zweck verwendet.

Stichprobenhafte Videoaufnahmen bei Einsatzfahrten der Feuerwehr Frankfurt
Foto: Stadt Frankfurt / Feuerwehr
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Die Hilfsfrist ist das wichtigste Planungs- und Qualitätsmerkmal für die Einsätze von Feuerwehr und Rettungsdienst. Gemeint ist damit die Zeit bis diese am Einsatzort sein müssen: Genau fünf Minuten Fahrzeit wurde für das Stadtgebiet Frankfurt per Magistratsbeschluss festgeschrieben. Wie lange die Einsatzkräfte tatsächlich brauchen, wird bei jeder der täglich mehr als 300 Alarmierungen genau erfasst, die Entwicklung ständig beobachtet.

Mit Blick auf die Hilfsfrist überprüft und optimiert die Feuerwehr Frankfurt regelmäßig interne Abläufe, Einsatzplanung und Navigationstechnik. Ein nicht unwesentlicher externer Faktor ist die Verkehrssituation in der Stadt. Welchen Einfluss haben zunehmende Verkehrsdichte und engere Verkehrsräume in Frankfurt darauf, ob die Hilfsfrist eingehalten werden kann? Um davon ein Bild zu bekommen, filmt die Branddirektion für die kommenden acht Wochen stichprobenhaft bei Einsatzfahrten.

In sechs Einsatzfahrzeugen werden dafür temporär kleine Action-Camcorder angebracht, die die jeweilige Einsatzfahrt filmen. Die Kameras werden bei Verlassen der Feuerwache aktiviert und an der Einsatzstelle abgeschaltet. Außerhalb von Alarmfahrten dürfen zudem kurze Sequenzen von besonderen Engstellen im Stadtgebiet dokumentiert werden. Die Aufnahmen aus den Fahrzeugen unterliegen dabei dem Datenschutz und dürfen nur für den beschriebenen Zweck verwendet werden.

Ein strenges Datenschutzkonzept sieht unter anderem vor, dass die Aufnahmen auf einem geschützten Serverbereich gespeichert werden, ein minimaler Benutzerkreis Zugriff hat und für die Auswertung nicht relevante Bild- und Toninformationen entfernt werden. Nach Beendigung des Projektes werden die Videodateien gelöscht. Zudem wird an den jeweiligen Fahrzeugen hinter der Windschutzscheibe gut sichtbar ein Hinweis über die Videoaufnahme angebracht.(ffm)