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Letzte Aktualisierung: 03.07.2020

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Festival-Feeling im neuen „Pop-Up-Atelier“ im Frankfurter Ostend

von Ilse Romahn

(16.06.2020) Am Samstag, 20. Juni, von 13 bis 19 Uhr öffnet in der Hanauer Landstr. 213 3OG, eine Alternative zu abgesagten Märkten für Kunsthandwerk. Alle zwei Wochen werden hier Mode und Accessoires kleiner Labels angeboten.

Bildergalerie
Atelier 8
Foto: Baboon on Long GbR
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Atelier 6
Foto: Baboon on Long GbR
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Ob das Frankfurter Museumsufer-Fest oder der Künstlermarkt in Mainz: Corona macht den Besuchern von Messen, Kulturveranstaltungen und Festivals momentan einen dicken Strich durch die Rechnung. Zumindest im Frankfurter Stadtgebiet müssen die Liebhaber kunsthandwerklicher Produkte aber nicht auf kreative Mode und Accessoires verzichten: Britta Friedrichs und Vanessa Ranaivo, seit vielen Jahren selbst mit ihren kunsthandwerklichen Produkten auf Messen und Märkten in ganz Deutschland etabliert und beliebt, laden im Pop-Up-Atelier im Stadtteil Ostend zum Bummeln ein.

Festival-Flair herrscht in der Hanauer Landstraße 213 wieder am Samstag, 20. Juni, von 13 bis 19 Uhr. Zu Gast sind dann Marion Pohl aus Frankfurt mit ihren hessisch bestickten Maripo Produkten und die Designerin Petra Stüwe aus Ginsheim mit ihren afrikanischen Schmuckkreationen. Außerdem gibt es dieses Mal noch südafrikanische Weine zu probieren. In der Folge öffnet das Atelier bis September an jedem zweiten Samstag  seine Pforten.

„Hausherrin“ in dem Atelier im dritten Stock ist Britta Friedrichs, Mitbegründerin des Labels Baboon on Long. Sie kreiert, näht und lagert dort normalerweise asymmetrische multifunktionale Mode unter ihrem Label Baboon on Long. Vanessa Ranaivo ist Mitbegründerin des Labels AdaLa:  Handtaschen und Sommerhüte, die in Zusammenarbeit mit kleinen Ateliers in Madagaskar in echter Handarbeit entstehen. Gemeinsam haben die beiden Frankfurterinnen überlegt, wie die festivalleere Zeit in Folge der Corona-Pandemie überbrückt werden könnte – die Idee für das „Pop-Up-Atelier“ mit Handwerkskunst, bei der jeden das Fernweh packen muss, war geboren.

Auch anderen Designern und Kunsthandwerkern bieten die beiden Künstlerinnen die Möglichkeit, im Ostend ihre Waren auszustellen und zu verkaufen. „Wir wollen eine Art Kunsthandwerker-WG schaffen für all diejenigen, die diesen Sommer all die Marktstände von Messen und Festivals belebt hätten“, sagt Britta Friedrichs. Mit dem „Pop-Up-Atelier“ werde den Besuchern nun wenigstens alle zwei Wochen das Gefühl gegeben, als wenn sie über einen der vielen Märkte schlenderten.

Nun freuen sich die beiden kreativen Frankfurterinnen nach einem gelungenen Pre-Opening Ende Mai auf viele Besucher aus nah und fern am Samstag, 20. Juni.

www.baboononlong.com