Das Online-Gesellschaftsmagazin aus Frankfurt am Main

Letzte Aktualisierung: 05.08.2020

Werbung
Werbung

Ferienprogramm und Satourday-Führung im Archäologischen Museum Frankfurt

von Ilse Romahn

(21.07.2020) Das Archäologische Museum Frankfurt lädt zu zwei spannenden Workshops in den Ferien und einer Satourday-Führung ein. Am Freitag, 31. Juli, heißt es um 10 und um 14 Uhr „Silbrig glänzend wie der Mond“. In diesem Kurs werden alle handwerklichen Arbeitsschritte, die für einen Metallguss notwendig sind, mit Zinn durchgeführt..

Kupferschale
Foto: Stadt Frankfurt / Archäologisches Museum
***

Jeder Teilnehmer kann eine eigene Gussform für einen kleinen Halbmond-Anhänger anfertigen. Anschließend wird das heiße, flüssige Zinn in die Form gegossen. So entsteht mit etwas Geschick und Ausdauer ein schöner mondförmiger Anhänger, den auch Römer schon getragen haben!

Und am Samstag, 1. August, können die Teilnehmer des Workshops „Mit dem eigenen Hammer: Eine handliche Schale aus Kupfer“ von 10 bis 12 Uhr, 12.30 bis 14.30 Uhr und 15 bis 17 Uhr selbst herausfinden, wie aus einer flachen runden Metallscheibe ein dreidimensionales Objekt wird und wie unsere Vorfahren mit einfachen Mitteln eine Schale oder einen Becher aus Metall herstellen konnten. Mit Punzen und Hammer aus Holz und Metall stellt jeder Teilnehmer eine eigene handliche Kupferschale her.

Bereits am Samstag 25. Juli findet ab 15 Uhr im Rahmen des Satourday-Programmes eine Familienführung mit dem Titel „Kleider machen Leute“ statt. Welche Kleidung die antiken Griechen und Römer getragen haben wird zusammen mit einer Archäologin besprochen und auch vorgeführt. An jedem letzten Samstag im Monat ist der Eintritt in das Museum kostenfrei.

Ausführlichere Informationen zu den Führungen und Workshops sowie der Anmeldung sind auf der Homepage des Archäologischen Museums zu finden. Die Workshops am 31. Juli und 1. August finden bei gutem Wetter im Freien statt. Aufgrund einer sehr beschränkten Teilnehmerzahl pro Termin wird eine Anmeldung empfohlen. Um eine eventuelle Infektionskette nachverfolgen zu können, werden die Kontaktdaten der Teilnehmer erfasst und für einen Monat aufbewahrt. (ffm)