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Fast 30 000 Einwanderungen aus Ländern mit hessischer Partnerregion

Am gestrigen Sonntag war Internationaler Tag der Freundschaft zwischen Völkern, Ländern, Kulturen und Individuen. Aus Ländern mit befreundeten Regionen des Bundeslands Hessen sind nach einer Auswertung des Hessischen Statistischen Landesamts rund 29 500 Personen im Jahr 2022 nach Hessen eingewandert.

Das sind 13 Prozent aller aus dem Ausland Eingewanderten (222 400 Personen).

Hessen pflegt aktuell aktive freundschaftliche Beziehungen im Rahmen einer interregionalen Zusammenarbeit mit dem amerikanischen Bundesstaat Wisconsin, der französischen Region Nouvelle-Aquitaine, der türkischen Provinz Bursa, der italienischen Emilia-Romagna, der Provinz Vojvodina in Serbien und der polnischen Woiwodschaft Wielkopolska. Die meisten im Jahr 2022 nach Hessen Eingewanderten aus diesen Ländern kamen aus der Türkei (9 200 Personen), Polen (8 300 Personen) und Italien (4 600 Personen). Die aus der Türkei Zugewanderten waren im Jahr 2022 in Hessen die insgesamt drittgrößte Gruppe nach den Zugewanderten aus der Ukraine und Rumänien. Zudem wanderten im vergangenen Jahr 21 300 Personen aus Hessen in Länder mit hessischen Partnerregionen aus: Auch hier waren Polen (8 000 Personen), Italien (3 700 Personen) und die Türkei (3 100 Personen) die Länder mit den meisten Einwanderungen aus Hessen. Unter allen Ländern, in die Personen aus Hessen 2022 ausgewandert sind, belegt Polen den dritten Platz hinter Rumänien und der Ukraine. Insgesamt wanderten im vergangenen Jahr 102 600 Personen ins Ausland ab. (HP/HSL)