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Letzte Aktualisierung: 05.08.2020

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Fantastische Live-Konzerte im Speicher Bad-Homburg

von Ilse Romahn

(09.01.2020) Die Luft wird vibrieren, wenn heiße Rhythmen des Jazz und Pop durch den Speicher Bad Homburg wallen, aber sie wird bei Folk und Soul auch wieder ruhiger.

Die Programmmacher der Location unter den Dächern des kurstädtischen Kulturbahnhofs haben für die ersten fünf Monate des neuen Jahres 2020 wieder fantastische Musiker und Sänger – auch weibliche, natürlich – engagiert. Ein kurzer Blick auf die anstehenden Live-Konzerte: 

Mit „Klangcraft“ kommt am 17. Januar eine der bekanntesten Jazzbands des Rhein-Main-Gebiets in den Speicher Bad Homburg! „Klangcraft“ vereinen Einflüsse aus Pop und Jazz mit Weltmusik-Sounds, tanzbaren Clubbeats, Funkriffs und extravaganten Percussionklängen. Vali Mayers Soloprogramm „Bass So Low“ über die Freuden und Leiden eines Bassisten vereint höchst vergnüglich Jazz & Comedy und bietet dem Publikum nicht nur Musik, sondern auch eine Art „Crashkurs“ in Sachen Kontrabass – am 25. Januar. 

Miu is back! Im Gepäck hat sie am 14. Februar ihr brandneues Album „Modern Retro Soul“. Es lässt die Sounds vergangener Tage auf moderne urbane Beats treffen. Zwei Wochen später kommt der Meister der Sieben- und Achtsaitengitarren, Charlie Hunter, in den Speicher Bad Homburg. Er tritt am 28. Februar mit Lucy Woodward auf, und beide zusammen stehen für besten „vintage pop“ und moderne Klassiker.  

Das Berliner internationale Sextett „Holler my Dear“ kommt endlich auch, und zwar am 7. März. Mit Hi-Hats, Trompeten und Akkordeon spielt die Band akustisch – und trotzdem Disco. Mit Akkordeon, Gitarren und anderen zauberhaften Instrumenten sowie zwei außerordentlichen Stimmen bringen „Poems for Laila“ die ganze Breite menschlicher Abgründe auf die Bühne: Traurigkeit, Zynismus, Freude, emotionale Wagnisse und immer wieder mit hoffnungsvoller Melancholie. Das Duo tritt am 20. März auf.  

Im April, am 3., geht es mit dem Horst Hansen-Trio weiter. Die jungen Musiker bieten facettenreiche Interpretationen des modernen Jazz dar und schrecken auch nicht davor zurück, sich der Stilistik verschiedener Genres zu bedienen – Überjazz eben. Die Kanadierin Ann Vriend  beeindruckt mit ihrer soul-getränkten Stimme und einer Musik zwischen groovendem Neo-Soul und nachdenklich roots-orientiertem Singer-Songwriter-Pop. Am 17. April präsentiert sie ihr aktuelles Album „Flame“. Ein drittes April-Konzert steigt am 29.: mit Rob McKelles grandioser Stimme, die die Wirkung eines Energie-Tonikums hat. Die New Yorkerin singt sowohl samtweiche Soulnummern als auch straighten Jazz. 

Die acht Schweizer von „Al Pride“ machen Popmusik, wie sie aktuell sein sollte – eingängig, eigen und kritisch. Zwei Leadstimmen treffen auf schöne Melodien und mitreißende Bläser. Zuerst sanft und reduziert, dann groß angerichtet und mit voller Wucht. Sie gastieren am 13. Mai in Bad Homburg. Und vor der Sommerpause ist dann noch Julia Hülsmann zu genießen, eine der profiliertesten europäischen Jazzmusikerinnen. Mit drei Sängern und großartigen Musikerinnen formt sie nun ein Ensemble der Extraklasse. Für den Eintrag in den Terminkalender: 22. Mai.

Alle Konzerte beginnen um 20 Uhr und kosten zwischen 17 und 35 Euro Eintritt. Karten sind bei der Tourist Info im Kurhaus (Telefon 06172-1783710, E-Mail tourist-info@kuk.bad-homburg.de), bei Frankfurt Ticket RheinMain (www.frankfurt-ticket.de) und allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.

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