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Letzte Aktualisierung: 18.11.2019

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Fahrradstadt Frankfurt: Schöne Aussicht macht den Anfang

von Ilse Romahn

(25.10.2019) Die Schöne Aussicht und der Kreuzungsbereich an der Alten Brücke haben nun Radverkehrsanlagen, die am Knotenpunkt Kurt-Schumacher-Straße bereits rot markiert wurden.

Schöne_Aussicht_Rotmarkierung
Foto: Stadt Frankfurt
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Nachdem das Amt für Straßenbau und Erschließung (ASE) jüngst auf 330 Metern den Fahrbahnbelag der Straße Schöne Aussicht erneuert hat, ist die Maßnahme somit nun vollständig abgeschlossen. „Mit der Rotmarkierung in diesem Bereich setzen wir die erste Maßnahme aus dem Katalog des Radentscheids um“, freut sich Verkehrsdezernent Klaus Oesterling und ergänzt: „Wir sind auf dem Weg zur Fahrradstadt Frankfurt. Dazu gehört eine Vielzahl von kleinen und großen Bausteinen.“

Die Schöne Aussicht ist nun insgesamt fahrradfreundlicher. Der neue Straßenbelag, Radfahrstreifen in beide Richtungen und kleinere Sinkkästen, die weniger weit in den Radfahrstreifen hineinragen, kommen Radfahrenden zugute. Gerade in dem viel befahrenen Kreuzungsbereich Schöne Aussicht/Kurt-Schumacher-Straße vor der Alten Brücke weist die rote Farbe nun deutlich auf die vorhandenen Radfurten hin und macht diese besonders auffällig.

„Insgesamt haben wir rund 1300 Quadratmeter rot markiert. Die Attraktivität der Fahrradstrecke wird durch die Radfahrstreifen in der Schönen Aussicht weiter erhöht“, erläutert Oesterling. Möglich wurden Radfahrstreifen in beide Richtungen durch den Wegfall einer Fahrspur in Richtung Osten. Der geschaffene Platz steht nun dem Radverkehr zur Verfügung.

Die Stadt hat rund 190.000 Euro in die Schöne Aussicht investiert. (ffm)