Fahrgastbeirat zieht positive Bilanz: ‚Zwei minus‘ für Frankfurter Nahverkehr
Verkehrsdezernent Oesterling: Fahrgastbeirat spricht die richtigen Themen an und bietet gute Lösungen
Mit Ablauf der vierjährigen Arbeitsperiode ziehen die drei Sprecher Michael Schmidt, Petra Rieth und Harald Wagner eine grundsätzlich positive Bilanz. Der Beirat hat, finden sie, einiges erreicht, um Busse und Bahnen attraktiver zu machen. Das Gremium hat ein intensives Arbeitspensum mit 16 Plenumssitzungen, 26 Arbeitsgruppenterminen und einer Vielzahl von Themen bewältigt. „Die Qualifikation des Fahrpersonals, die Fahrzeugausstattung, der Ersatzverkehr und die Information bei Baustellen und der Aufbau eines bundesweiten Netzwerks hatten in unserer Arbeit ein großes Gewicht“, stellen Harald Wagner fest. Seine Kollegin Petra Rieth ergänzt: „Besonders freut uns, dass wir inzwischen als kompetente Ansprechpartner akzeptiert sind und vor allem von traffiQ, aber zunehmend auch von den Verkehrsunternehmen so frühzeitig eingebunden werden, dass wir auch noch gehört und berücksichtigt. Das war nicht immer so!“
Für die kommenden vier Jahre sehen die Sprecher des Fahrgastbeirats viele Themen, bei denen sie mitreden wollen: Die Entwicklung des Nahverkehrsplans mit dem besonderen Aspekt Barrierefreiheit, Beschaffung neuer Straßenbahnen und Elektrobusse oder ein neues Informationskonzept in den Stationen. Generell werden Fahrgastinformation und Anschlusssicherung Schwerpunktthemen sein. Bei der Qualifikation des Fahrpersonals sowie bei Organisation und Information von Baustellen und Ersatzverkehren erwartet der Fahrgastbeirat Fortschritte.
Verkehrsdezernent Klaus Oesterling ist dankbar für das ehrenamtliche Engagement des 22-köpfigen Gremiums: „Der Fahrgastbeirat gibt uns wichtige Impulse für die kundenorientierte Weiterentwicklung des städtischen Nahverkehrs. Er formuliert stellvertretend für die Fahrgäste, für die unsere Busse und Bahnen täglich im Einsatz sind, Wünsche und Anforderungen“.
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