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Letzte Aktualisierung: 30.09.2020

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Führung durch die Ausstellung ,Bewegte Zeiten‘ im Institut für Stadtgeschichte

von Ilse Romahn

(08.09.2020) Am Sonntag, 13. September, führt Kristina Matron ab 15 Uhr durch die Ausstellung „Bewegte Zeiten: Frankfurt in den 1960er Jahren“ im Institut für Stadtgeschichte.

Frankfurt befand sich in den 1960er Jahren im Aufbruch: Auf den Straßen protestierten Frankfurterinnen und Frankfurter für Frieden und Abrüstung, gegen die Notstandsgesetze und verkrustete Strukturen an Universitäten und in Schulen. Die Protestbewegungen kulminierten in der „68er“-Bewegung. Doch das Jahrzehnt kennzeichnet weit mehr als nur Proteste: Großbauprojekte wie die Nordweststadt und die U-Bahn bestimmen bis heute das Bild der Stadt. Die boomende Wirtschaft zog Gastarbeiterinnen und Gastarbeiter aus dem Süden Europas an. Vor Gericht standen die Täter von Auschwitz. Sport, Popmusik und Kennedys Besuch bewegten die Massen. Farbfernsehen und Werbung, steigende Löhne und Massenproduktion sorgten für neue Freizeit- und Konsummuster.

Die von Markus Häfner kuratierte Ausstellung zeichnet mit Fotos, Dokumenten, Filmen und Objekten aus den Archivbeständen ein facettenreiches Bild eines bewegten Jahrzehnts.

Die Führung erläutert Konzeption und Inhalte der Ausstellung, nimmt besondere Ausstellungsstücke in den Blick und stellt prägende Entwicklungen, Ereignisse, Protagonisten und Wissenswertes vor. Als Bonus werden Originale aus dem Archiv präsentiert, die die Inhalte der Ausstellung weiter vertiefen.

Treffpunkt zur Führung ist das Dormitorium im Karmeliterkloster, Münzgasse 9. Die Teilnahme kostet 6 Euro, ermäßigt 3 Euro. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Es besteht die Möglichkeit zur Platzreservierung über das Online-Reservierungsportal auf der Website des Instituts unter http://www.stadtgeschichte-ffm.de im Internet.

Weitere Informationen auch auf http://www.facebook.com/isgfrankfurt (ffm)