Archiv-Kultur

Führung des Archäologischen Museums zur KZ-Außenstelle Walldorf

Unweit des Frankfurter Flughafens wurden ab August 1944 junge, jüdische Frauen in der KZ-Außenstelle Walldorf interniert. Ihre Aufgabe war es, eine betonierte Rollbahn für das neue düsenstrahlgetriebene Flugzeug Me 262 anzulegen. Heute erinnert ein Historischer Lehrpfad an die Geschichte des Lagers.
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Das Horváth-Zentrum der Margit-Horváth-Stiftung in Mörfelden- Walldorf
Foto: Horváth-Stiftung

 
Auf dem ehemaligen Lagergelände befindet sich heute das Horváth-Zentrum, das über den Fundamentresten des ehemaligen Küchenkellers errichtet wurde. Cornelia Rühlig, Stadthistorikerin und Vorstandsvorsitzende der Margit-Horváth-Stiftung, wird die Führung in der KZ-Außenstelle Walldorf am Samstag, 25. Mai, leiten.

Die Führung beginnt um 15 Uhr und dauert rund zwei Stunden. Treffpunkt ist das Horváth-Zentrum im Familie-Jürges-Weg 1 in Mörfelden-Walldorf. Die Anreise ist mit dem Fahrrad, der S-Bahn und dem Bus bis Wohnpark/Gedenkstätte oder mit dem privaten PKW möglich.
 
Die Teilnehmerzahl für diese Führung ist begrenzt. Um eine Anmeldung per E-Mail an fuehrungen.archaeologie@stadt-frankfurt.de wird gebeten. Die Führung ist kostenlos. Das Horváth-Zentrum freut sich über Spenden. (ffm)