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Letzte Aktualisierung: 05.06.2020

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Förderung für die Höchster Innenstadt und das Ostend

Planungsdezernent Josef bewilligt Unterstützungsanträge

von Ilse Romahn

(02.04.2020) Planungsdezernent Mike Josef hat im Rahmen des Förderprogramms Innenstadt Höchst zwei Förderanträge bewilligt.

Dabei geht es um die Modernisierung einer gewerblichen Erdgeschossfläche an der Dalbergstraße, für die er einen Zuschuss in Höhe von 19.500 Euro genehmigt hat, sowie die Sanierung einer erdgeschossigen Fassade und die Modernisierung eines Ladengeschäfts an der Albanusstraße, für die 34.950 Euro genehmigt wurden. Zugleich hat Josef einen Förderantrag in Höhe von rund 14.000 Euro im Rahmen des „Frankfurter Programms zur Förderung des Umbaus leerstehender Räume für Kreative“ bewilligt. Es handelt sich hierbei um ein Kreativbüro an der Schwedlerstraße. Außerdem hat er im Rahmen des „Frankfurter Programms zur Modernisierung des Wohnungsbestandes“ einen Zuschuss in Höhe von rund 43.000 Euro für ein Vorhaben an der Uhlandstraße im Ostend bewilligt. Dabei geht es um die Fassadensanierung, Sandsteinerneuerung, Putz- und Malerarbeiten sowie den Austausch von Fenstern bei einem denkmalgeschützten Gebäude.

„Durch die finanzielle Unterstützung bei der Umgestaltung gewerblicher Erdgeschosszonen helfen wir dabei, das Geschäftsumfeld in der Höchster Innenstadt attraktiver zu gestalten und die wertvolle Bausubstanz zu erhalten“, sagt Stadtrat Josef. „Auf diese Weise wird die zentrale Funktion der Innenstadt von Höchst gestärkt und auch das städtebauliche Erscheinungsbild verbessert. Mit unserem Kreativen-Programm verfolgen wir einen ähnlichen Ansatz: Indem wir das Angebot attraktiver Arbeitsräume für Künstler und Kreative erhöhen und in vielen Fällen die Nutzbarkeit der Räume überhaupt erst ermöglichen, können wir die Abwanderung von Kreativen verhindern, gewerblichen Leerstand abbauen und die Quartiere städtebaulich wünschenswert beleben. Und auch bei der Modernisierung des Wohnungsbestands tragen wir erheblich zur Verbesserung des Stadtbildes bei.“

Das „Förderprogramm Innenstadt Höchst“ wurde im Jahr 2006 beschlossen und wird seit 2018 mit einer Verlagerung der Schwerpunkte hin zur Umgestaltung von gewerblichen Erdgeschosszonen und zur Aufwertung des Geschäftsumfeldes fortgesetzt.

Seit dem Jahr 2011 wurden im Rahmen des „Frankfurter Programms zur Förderung des Umbaus leerstehender Räume für Kreative“ mehr als 2,75 Millionen Euro bewilligt. Die förderfähigen Gesamtkosten betragen 150 Euro pro Quadratmeter, förderfähig sind Mietflächen von maximal 120 Quadratmetern. Die Räume müssen für mindestens fünf Jahre für den vorgesehenen Zweck zur Verfügung stehen. Die Leerstandsagentur RADAR vermittelt im Auftrag der Stadt Frankfurt als Bindeglied zwischen den Kreativen und Eigentümern Räume. Das zentrale Vermittlungsinstrument ist der Internetauftritt http://www.radar-frankfurt.de . Hier werden die angebotenen Objekte und weitergehende Informationen für Kreative und für Gebäudeeigentümer aufgeführt.

Nähere Informationen zu den städtischen Förderprogrammen finden sich unter http://www.stadtplanungsamt-frankfurt.de im Internet. (ffm)