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Letzte Aktualisierung: 18.06.2024

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Expertenvortrag im Schloss Bad Homburg:

„Dort oben war man Forscher, wie später niemals mehr“

von Ilse Romahn

(16.11.2023) Im Rahmen der Vortragsreihe „Schlösser als Lebenswelten und politische Orte mit Fokus auf Bad Homburg, Berlin und Wien“ spricht am Mittwoch, 29. November, um 19 Uhr Dr. Alfred Hagemann von der Stiftung Humboldt Forum im Weißen Saal des Bad Homburger Schlosses über das Berliner Schloss in der Weimarer Republik.

Historische Aufnahme des Berliner Stadtschlosses
Foto: Bundesarchiv
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Der Vortrag „Dort oben war man Forscher, wie später niemals mehr“ ist eine Kooperation der Staatlichen Schlösser und Gärten Hessen und der Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss, wo Hagemann den Bereich „Geschichte des Ortes“ leitet.

Nach der Abdankung des Kaisers im November 1918 und dem Ende der Monarchie stellte sich in allen Bundesstaaten des Kaiserreiches die Frage, was aus den Schlössern der Fürsten werden sollte. Auch in Berlin, der Hauptstadt der neuen Republik, war der Umgang mit dem gewaltigen Königlichen Schloss im Herzen der Stadt von großer symbolischer und politischer Bedeutung. Um vorzubeugen, dass es zu einem „Pilgerort“ der Royalisten werden könnten, wurde entschieden, das Berliner Schloss nicht nur museal zu nutzen, sondern es zu einem vielfältigen Ort der Wissenschaft, Forschung, Kunst und Kultur zu machen. Hagemann zeichnet diese Entwicklung nach und schildert, welche Institutionen hier untergebracht waren und wie ambivalent diese das Schloss nutzten.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Eine Anmeldung ist erforderlich und kann per E-Mail an schloss_badhomburg@schloesser.hessen.de oder telefonisch unter (06172)9262-148 erfolgen.