Archiv-Kultur
Ex-Bundesbankpräsident Schlesinger zu Gast im Frankfurter Erzählcafé
Am Montag, 8. Mai, ist der ehemalige Bundesbankpräsident Helmut Schlesinger im Frankfurter Erzählcafé des Instituts für Stadtgeschichte zu Gast. Der 92-Jährige wird über seine Motive berichten, die Geldpolitik der Bundesrepublik von Frankfurt aus zu gestalten. Weitere Gesprächsthemen sind seine persönliche Karriere in der Bundesbank sowie seine Beziehungen zur Politik und Erfahrungen mit der wissenschaftlichen Beratung derselben. Die Moderation des Abends hat Markus Häfner, Leiter Abteilung Public Relations im Institut für Stadtgeschichte.
Die F.A.Z. bezeichnete Schlesinger im Jahr 1991 als das „volkswirtschaftliche Gewissen der Bundesbank“. Seine Unterschrift zierte zwischen 1980 und 1993 jeden D-Mark-Schein. Er erlebte sechs Bundeskanzler und 14 Finanzminister. Vier Jahrzehnte – zwischen 1952 und 1993 – mitgestaltete und lenkte Schlesinger die Währungspolitik der Bundesrepublik. Als stetiger Hüter der D-Mark war er ein konsequenter Verfechter der Geldwertstabilität und der Inflationsbekämpfung.
Die Veranstaltung beginnt um 18.30 Uhr. Die Teilnahme kostet 4 Euro, ermäßigt 3 Euro. Weitere Informationen gibt es unter http://www.stadtgeschichte-ffm.de.
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