Europaturm setzt sichtbares Zeichen für Toleranz
Am Abend des 18. Juli wird der Frankfurter Europaturm zum Symbol für Liebe, Vielfalt und Toleranz und zeigt sich farbenfroh. Anlass ist die Demonstration zum diesjährigen Christopher Street Day (CSD) in Frankfurt. Die Turmeigentümerin Deutsche Funkturm setzt die Aktion gemeinsam mit der Stadt Frankfurt um und beleuchtet den Turm in den Farben des Regenbogens.
Foto: Guido Klein-Weiß
Als markantes Wahrzeichen der Stadt und zugleich zweithöchster Fernsehturm Deutschlands wird der Europaturm am Abend der CSD-Demonstration farbenfroh beleuchtet. Mit Einbruch der Dämmerung bis in die frühen Morgenstunden des Folgetages werden die Antennenplattformen des Turms ab etwa 250 Metern Höhe in Regenbogenfarben beleuchtet.
„Vielfalt und gegenseitiger Respekt sind Grundpfeiler unserer Gesellschaft. Mit der Beleuchtung des Europaturms wollen wir genau das sichtbar machen und ein Zeichen für Zusammenhalt und Akzeptanz setzen“, sagt Bruno Jacobfeuerborn, Geschäftsführer der DFMG Deutsche Funkturm GmbH.
Der CSD sei weltweit mehr als ein Fest, betonte Eskandari-Grünberg. „Er ist ein politischer Ausdruck, eine Erinnerung, ein Raum für queere Freude und ein Zeichen der Solidarität.“, sagt Bürgermeisterin und Diversitätsdezernentin Dr. Nargess Eskandari-Grünberg. „Deshalb freue ich mich sehr und bin der Deutschen Funkturm dankbar, dass das Symbol der queeren Bewegung auch diesmal vom Europaturm aus weithin sichtbar strahlen wird.“
Die Aktion ist ein gemeinsames Projekt der Deutschen Funkturm und der Stadt Frankfurt. Beide Partner bringen damit ihre Unterstützung für die Teilnehmer des CSD zum Ausdruck und bekennen sich zu den zentralen Werten des Aktionstags: Vielfalt, Akzeptanz, Selbstbestimmung und ein respektvolles Zusammenleben.
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