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Letzte Aktualisierung: 30.09.2020

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Erwerbstätigenzahl der hessischen Gesundheitswirtschaft 2019 erneut gestiegen

von Helmut Poppe

(10.09.2020) Neben der Bruttowertschöpfung wuchs in der hessischen Gesundheitswirtschaft auch die Zahl der Erwerbstätigen.

Gesundheitsausgaben
Foto: HSL
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Bruttowertschöpfung
Wie vorläufige Berechnungen der Arbeitsgruppe „Gesundheitsökonomische Gesamtrechnungen der Länder“ zeigen, stieg die Bruttowertschöpfung (BWS) der hessischen Gesundheitswirtschaft 2019 preisbereinigt um 0,9 Prozent an. Die BWS umfasst den Wert aller in einem Wirtschaftsbereich produzierten Waren und Dienstleistungen.

Im Länderdurchschnitt nahm die preisbereinigte BWS um 1,9 Prozent zu. Nominal – ohne Ausschaltung der Preisentwicklungen – legte die BWS der hessischen Gesundheitswirtschaft um 830 Millionen Euro bzw. 3,0 Prozent auf gut 28,7 Milliarden Euro zu. Hessen lag damit unter dem Durchschnitt der Länder: Hier betrug der nominale Zuwachs 4,2 Prozent.

Erwerbstätige
Im Jahr 2019 arbeiteten 452 000 Erwerbstätige in der hessischen Gesundheitswirtschaft. Das waren 13 000 Personen bzw. 3,0 Prozent mehr als im Jahr 2018. Damit war der hessische Beschäftigungszuwachs vergleichsweise hoch. Im Durchschnitt der Länder stieg die Erwerbstätigenzahl um 2,5 Prozent.

Jede erwerbstätige Person in der hessischen Gesundheitswirtschaft trug 63 600 Euro zur BWS bei. Der Wert lag deutlich – 19,3 Prozent – über dem Länderdurchschnitt in Höhe von 53 300 Euro.

Anteil der Gesundheitswirtschaft an Bruttowertschöpfung und Erwerbstätigenzahl
Insgesamt zeichnet sich dieses Bild ab: In der hessischen Gesundheitswirtschaft arbeiteten 12,8 Prozent aller Erwerbstätigen in Hessen. Der Anteil der hessischen Gesundheitswirtschaft an der gesamtwirtschaftlichen BWS Hessens betrug 10,8 Prozent. (HSL)