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Letzte Aktualisierung: 17.07.2024

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Erweiterungsneubau Otto-Hahn-Schule im Realisierungswettbewerb ausgelobt

von Ilse Romahn

(28.11.2022) Ein Erweiterungsbau für die Otto-Hahn-Schule, ein zentraler Schuleingang sowie damit verbunden eine Neuordnung des Gebäudeensembles – so lautete die Aufgabenstellung für achtzehn Architekturbüros, die Entwürfe einreichten und sich am interdisziplinären Realisierungswettbewerb beteiligten. Die wachsende Schülerzahl und ein in die Jahre gekommenes zu kleines Gebäude, das den heutigen pädagogischen Anforderungen nicht mehr genügte, machten den Wettbewerb notwendig.

Entwurf des ersten Preises MGF Architekten GmbH, Stuttgart, mit Drei ingenieure, Stuttgart, und schork pro Elektroplanung, Stuttgart
Foto: KUBUS360
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Die Otto-Hahn-Schule ist eine seit vielen Jahren etablierte Kooperative Gesamtschule in Nieder-Eschbach mit den Bildungsgängen der Hauptschule, der Realschule und des Gymnasiums, die sich bei Eltern und in der Schülerschaft großer Beliebtheit erfreut und die sich bestens bewährt hat.

Unter der Leitung von Prof. Zvonko Turkali tagte das Preisgericht ganztägig gemeinsam mit der Schulleitung und Vertreterinnen aus dem Stadtschulamt und dem Amt für Bau und Immobilien sowie eingeladenen weiteren Experten, um die achtzehn eingereichten Entwürfe zu sichten, zu diskutieren und zu bewerten.

Es wurde unter anderem sowohl die Funktionalität für die Schule geprüft als auch die städtebauliche Einbettung, das zur Verwendung vorgeschlagene Baumaterial und die Umweltverträglichkeit. Schließlich wurde der Entwurf des bedeutsamen Stuttgarter Architekturbüros MGF Architekten ausgewählt, die sich mit ihrer Maxime der Ganzheitlichkeit in den Bereichen Planung und Bau durchgesetzt hatten. Insgesamt überzeugte der Entwurf aufgrund der Kompaktheit durch den geringsten „Footprint“, sehr gut ausgearbeitete funktionale Zuordnungen und die herausragende Gestaltung.

Die gewünschte Adressbildung mit dem Eingang an der Urseler Straße wurde durch gegliederte Baukörpereinschnitte des Volumens überzeugend erreicht, bei der Durchwegung des Schulhofes wird ein gelungener Übergang zum Quartier ermöglicht. In den Stockwerken befinden sich die Jahrgangscluster sowie dazugehörige Differenzierungsräume.

Bildungsdezernentin Sylvia Weber freut sich gemeinsam mit der Schulleitung: „Über die Clusterbildung erhalten wir annähernd dreißig neue Unterrichtsräume mit Jahrgangsanordnung inklusive Differenzierungsräumen, moderne Pädagogik wird so möglich!“ (ffm)