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Erneuter Zuspruch für Frankfurt: Standort zieht mit wachsendem Clearing weitere Banken in die Mainmetropole

Als weiteres klares Signal für den Wirtschaftsstandort Frankfurt am Main wertet Wirtschaftsdezernent Markus Frank die Entscheidung der Deutschen Bank, künftig ihr Clearing-Geschäft über die Deutsche Börse Tochter Eurex Clearing abzuwickeln.

Clearing-Häuser, die für beide Parteien von Börsengeschäften eine zentrale Rolle einnehmen, gewinnen für das Börsengeschehen nach der Finanzkrise von 2007 immer mehr an Bedeutung. „Wir sehen in dieser Entscheidung eine Bestätigung unserer Politik, mit der hervorragenden Infrastruktur unserer Stadt und der Anwesenheit großer Teile der Finanz Community als auch der Aufsichtsbehörden des Finanzsektors einen hervorragenden Standort für die Finanzindustrie von morgen anzubieten“, bilanziert Wirtschaftsdezernent Markus Frank. Auch würde mit der Verlagerung von Clearing-Prozessen den Forderungen Rechnung getragen, gemäß derer Sicherheitsmechanismen im Euro Raum auch EU Regulatoren unterliegen müssen.

„Die mit geschätzten einer Billionen Euro am Tag sehr umfangreichen Markt-Volumina im Clearing ziehen darüber hinaus auch eine Reihe von Folgegeschäften nach sich“, führt Frank weiter aus. Die Maßnahme insgesamt stelle, so der Stadtrat abschließend, eine deutliche Aussage pro Frankfurt dar bei der Entwicklung der zukünftigen Strukturen der Finanzindustrie in Europa.

Derzeit nutzen bereits fast 30 Banken das Clearing-Angebot in Frankfurt.