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Letzte Aktualisierung: 08.12.2021

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Erleichterung für Bauunternehmen: Städtische Ämter vereinfachen Genehmigungsverfahren

von Ilse Romahn

(18.11.2021) Was müssen Baufirmen eigentlich beachten, bevor sie auf Frankfurts Straßen zur Tat schreiten oder Platz für eine Hochbaumaßnahme brauchen? Bisher benötigten sie dafür vom Amt für Straßenbau und Erschließung (ASE) eine bauliche Sondernutzungserlaubnis und vom Straßenverkehrsamt eine gültige verkehrsrechtliche Anordnung. Viel Papierkram, der nun vereinfacht wird.

Beide Ämter haben ihre Verfahren überarbeitet, zusammengeführt und einen wichtigen Schritt in Richtung digitale Verwaltung unternommen.
 
Von nun an ist nur noch ein Antrag erforderlich, um beide Genehmigungsbescheide ausgestellt zu bekommen. Die Antragstellenden informieren die Behörden zur Erhöhung der Transparenz per E-Mail fortlaufend über den aktuellen Bearbeitungsstand.
 
Die interne Arbeitsorganisation der Ämter wurde ebenfalls modernisiert. Mitarbeiter im Außendienst haben nun die Möglichkeit, Aufmaße und weitere Daten direkt vor Ort an der geplanten Baustelle digital zu erfassen und automatisiert die Höhe der fälligen Gebühren für die genutzten Flächen zu berechnen.
 
Die Anträge nimmt das ASE per E-Mail an sondernutzungen.amt66@stadt-frankfurt.de entgegen. Das Antragsformular kann unter frankfurt.de heruntergeladen werden. (ffm)