Erkältung zu Hause auskurieren – homöopathische Arzneien und Hausmittel bei Beschwerden
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Dem Körper eine Auszeit gönnen
Das oberste Gebot beim Auskurieren einer Erkältung lautet „ausruhen“! Wer einfach weiter macht wie sonst auch, raubt seinem Körper unter Umständen die Kraft, den Infekt zu bekämpfen. Meist geht das Gefühl der Erschöpfung und Abgeschlagenheit nach wenigen Tagen wieder weg und es bleiben nur noch leichte Symptome. In der Zeit, wo die Erkältung am schlimmsten ist, sollten Betroffene aber unbedingt zur Ruhe kommen und viel schlafen. Dann kann der Körper besser regenerieren.
Homöopathische Arzneien anwenden
Die Symptome können bei Erkältungen stark variieren. Meist setzen sie sich in den Atemwegen fest und sorgen für Schnupfen und Husten. Manche Betroffene bekommen aber auch Verdauungsprobleme und verspüren eine leichte Übelkeit. Homöopathische Arzneien können möglicherweise dabei helfen, die Beschwerden zu lindern. Dabei sollte aber nicht auf klassische Homöopathika zurückgegriffen werden, sondern zugelassene homöopathische Arzneimittel in der Apotheke besorgt werden. Sie werden durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte geprüft und für bestimmte Anwendungsbereiche zugelassen.
Mindestens 2 Liter Wasser am Tag trinken
Ein erwachsener Mensch braucht etwa 1,5 bis 2 Liter Wasser pro Tag. Bei einer Erkältung sollte besonders auf die Wasserzufuhr geachtet werden. Dadurch wird der Schleim dünnflüssiger, sodass die Krankheitserreger beim Husten und Niesen leichter aus dem Körper befördert werden können. Außerdem sorgt ausreichend Flüssigkeit dafür, dass verschiedene Stoffwechselprozesse besser funktionieren und wir uns deswegen insgesamt besser fühlen. Klares Wasser oder ungesüßter Tee sind gut geeignet.
Die Kraft der Kräuter nutzen
Einige Kräuter wie Kamille oder Salbei haben eine beruhigende und entzündungshemmende Wirkung. Wer an einem wunden Hals leidet, greift also am besten zum Kräutertee. Da es bei Erkältungen auch häufiger zu Entzündungen im Mund kommt, kann es sinnvoll sein, den Tee eine Weile im Mund zu behalten und hin und her zu bewegen. Kaffee sollte möglichst in Maßen genossen werden. Lediglich bei Magen-Darm-Beschwerden oder bei der Einnahme von bestimmten Medikamenten sollte darauf verzichtet werden.
Heißen Wasserdampf einatmen
Um die geplagten Schleimhäute ein wenig zu besänftigen, empfiehlt sich ein Dampfbad. Der heiße Wasserdampf steigt in die Nase und hilft dabei, den Schleim zu lösen. Auch die Bronchien können dadurch zumindest für eine Weile spürbar freier werden. Außerdem legt sich die Feuchtigkeit auf die Schleimhäute, während die Wärme die Durchblutung anregt.
Bei anhaltenden oder starken Symptomen zum Arzt
Eine normale Erkältung darf um die 10 bis 14 Tage dauern. Wer danach noch hustet, sollte einen Arzt aufsuchen. Verschleppte Erkältungen können zu Herzmuskelentzündungen führen oder andere Komplikationen nach sich ziehen. Bei den folgenden Symptomen sollte unverzüglich und nicht erst nach 2 Wochen der Hausarzt aufgesucht werden:
- Starke Schmerzen
- Schwindel
- Atemnot
- Hohes Fieber
- Fieberkrämpfe
- Schmerzen in der Brust
- Ohnmachtsanfälle
- Stimmverlust
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