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Letzte Aktualisierung: 05.08.2020

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Erfolgreich im Kampf gegen Krebs

Prof. Schwarzbach als einziger Experte für Knochen- und Weichteiltumoren in Hessen ausgezeichnet

von Petra Fleischer

(09.01.2020) Prof. Dr. med. Matthias Schwarzbach, Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Thorax- und Gefäßmedizin am Klinikum Frankfurt Höchst, ist im Dezember als TOP-Mediziner für Knochen- und Weichteiltumoren ausgezeichnet worden.

Prof. Dr. med. Matthias Schwarzbach
Foto: Klinikum Frankfurt-Höchst
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Das Magazin Focus empfiehlt in seinen Sonderheften zum Thema Gesundheit die besten Ärzte Deutschlands. In seiner jüngsten Ausgabe „Krebs Wissen“ listet das Magazin erneut Mediziner in ganz Deutschland auf, die im Kampf gegen den Krebs die höchste Expertise vorweisen und sich einen hervorragenden Ruf unter ihren Fachkollegen sowie Patienten erarbeitet haben. Nachdem er bereits im Mai dieses Jahres das Focus-Siegel als Experte in den Bereichen Bauch- und Gallenwegs-Chirurgie erhalten hatte, ist dies nun die zweite Prämierung.

„Das ist ein toller Erfolg für mich und mein Team. Die doppelte Auszeichnung zeigt eine Bestätigung unserer Arbeit“, so Prof. Schwarzbach. „Ich bedanke mich bei allen Kolleginnen und Kollegen, die dazu beigetragen haben. Mein Dank gilt auch der Geschäftsführung, die die notwendigen Strukturen unterstützt, um solche Entwicklungen voranzutreiben.“

Das Klinikum Frankfurt Höchst hatte Anfang 2019 bereits als erste Klinik in Hessen das Qualitätssiegel „Zertifiziertes Sarkomzentrum“ der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) erhalten. Dieses Zertifizierungsmodul hat das Ziel, die Qualität der Versorgung von Patienten mit einem Sarkom zu verbessern. Zu dieser seltenen Krebsart zählen Tumoren am Weichgewebe, am Knochen sowie sogenannte gastrointestinale Stromatumoren (GIST) im Magen-Darmtrakt. Die Behandlung von Sarkomen am Klinikum Frankfurt Höchst hat seit vielen Jahren eine große Tradition. Seit 2010 wurden hier über 1.000 Sarkompatienten aus Europa und den USA ambulant bzw. stationär behandelt.

Unter einem Sarkom versteht man einen bösartigen Tumor, der im Stütz- bzw. Bindegewebe entsteht. Abhängig vom Ursprung des Tumors lassen sich mehrere Sarkome unterscheiden, wie z.B. das Liposarkom (von Fettzellen ausgehend), das Leiomyosarkom (von Muskelzellen ausgehend), das Angiosarkom (von Blutgefäßen ausgehend) oder das Fibrosarkom (von Bindegewebszellen ausgehend). Gemeinsam ist allen Sarkomen, dass sie sehr früh in der oder über die Blutbahn metastasieren. Sarkome treten überwiegend an den Extremitäten, am Rumpf oder hinter dem Bauchfell auf. Aber auch Kopf oder Hals können betroffen sein. Eine eher seltene Form ist der Befall des Magen-Darm-Trakts mit den  gastrointestinalen Stromatumoren (GIST).

www.KlinikumFrankfurt.de oder www.kliniken-fmt.de.