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Letzte Aktualisierung: 18.06.2024

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Entwicklungsoptionen für das Grundstück von Polar Mohr

Ausgewogene soziale Infrastruktur anvisiert

von Adolf Albus

(17.05.2023) Soziale Infrastruktur und eine gute Mischung im Quartier – das sind die Leitlinien, die Bürgermeister Christian Vogt für die Entwicklung des Geländes an der Hattersheimer Straße gesetzt hat.

Stadtplaner und die Eigentümerin des Grundstücks, die Projektgesellschaft Horn, haben nun entlang dieser Leitlinien Entwicklungsoptionen für das ehemalige Werksgrundstück von Polar Mohr erarbeitet. Dazu gehören mehr als 150 Wohneinheiten mit sozialem Hintergrund, davon rund 90 Altenwohnungen, sowie eine Tagespflegeeinrichtung und eine fünfzügige Kita. Im weiteren Prozess wird die Stadtverordnetenversammlung u.a. darüber zu entscheiden haben, ob diese Optionen realisiert werden sollen.

„Die erarbeiteten Entwicklungsoptionen erlauben eine gute Mischung des Quartiers und folgen den Leitplanken, die wir gesetzt haben. Dabei soll nicht nur rund 20 Prozent sozial geförderter Wohnraum entstehen, sondern es kommen weitere soziale Raumangebote hinzu, die den Hofheimern zugutekommen“, erklärt Bürgermeister Christian Vogt. Erster Stadtrat Wolfgang Exner als Planungsdezernent: „Wir wollen hier mit innovativen Ideen vorangehen. Der Vorschlag einer Kombination aus Kindertagesstätte, Altenwohnen und Tagespflege in über 150 Einheiten in einem Gebäude bringt dies sehr deutlich zum Ausdruck.“

„Ein Quartier für ältere und jüngere Menschen mit höheren und niedrigeren Einkommen gleichermaßen zu konzeptionieren, entspricht dem Gedanken moderner Stadtentwicklung“, sagt Günter Horn, Geschäftsführer der Projektgesellschaft Horn. „Der Verantwortung, eine solche Stadtentwicklung im Herzen Hofheims zu ermöglichen, sind wir uns bewusst.  Wie die gemeinsam erarbeiteten Entwicklungsoptionen zeigen, gestalten wir diesen Ansatz sehr gerne konstruktiv mit.“ Dies beinhalte selbstverständlich auch zeitgemäße Konzepte zur Erreichbarkeit und Barrierefreiheit des Quartiers.

Auch in Sachen Verkehrsanbindung bleiben alle Möglichkeiten offen. Die Stadt Hofheim hat sich in der Verlängerung des Schmelzweges kostenfrei ein Grundstück gesichert, dass zu einem späteren Zeitpunkt für den Bau von Verkehrsanlangen verschiedenster Art genutzt werden kann. In der Zwischenzeit wird dieses Grundstück von Bebauung freigehalten und es soll ein öffentliches, parkähnliches Areal entstehen. Mittel für eine Machbarkeitsstudie zum Thema Verkehrsanbindung stehen seitens der Kreisstadt Hofheim am Taunus im Haushalt zur Verfügung.