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Letzte Aktualisierung: 24.11.2020

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Enge Abstimmung bei Fragen des Denkmalschutzes

Baudezernent Schneider trifft neue Bezirkskonservatorin Wüllenkemper

von Ilse Romahn

(16.09.2020) Denkmalschutz hat für das Amt für Bau und Immobilien der Stadt Frankfurt am Main einen hohen Stellenwert. Dafür stehen Gebäude wie der Kaiserdom St. Bartholomäus, die Paulskirche oder die Sachsenhäuser Warte, aber auch zahlreiche Schulen aus der Gründerzeit oder der Epoche des „Neuen Frankfurts“.

Andrea Lotz-Bauscher, Maria Wüllenkemper, Julia Lienemeyer, Stadtrat Jan Schneider vor der Paulskirche
Foto: Stadt Frankfurt
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„Eine enge Abstimmung mit der Denkmalpflege ist uns wichtig“, betont Baudezernent Jan Schneider. Er hat sich deshalb zu einem ersten Gespräch mit Maria Wüllenkemper getroffen, die im Landesamt für Denkmalpflege Hessen seit kurzem als Bezirkskonservatorin für die Stadt Frankfurt am Main zuständig ist. Mit dabei waren die Leiterin der Stabsstelle Paulskirche, Andrea Lotz-Bauscher, und Dombaumeisterin Julia Lienemeyer, die wichtige Baudenkmäler der Stadt Frankfurt am Main betreuen.

„Wir sind uns unserer Verantwortung für das historische Erbe bewusst“, sagte Schneider. Er verwies darauf, dass in jüngster Zeit mehrere denkmalgeschützte Gebäude saniert wurden, darunter die Liebfrauenkirche, die Kirche St. Leonhard, die Elisabethenschule und die Klingerschule. „Das Amt für Bau und Immobilien hat kompetente Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die gute Lösungen entwickeln, um historische Bausubstanz und zeitgemäße Nutzung miteinander zu verbinden. Die Denkmalpflege ist dabei ein wichtiger und konstruktiver Partner.“

„Gerade in einer von kulturellen Unterschieden und stetem Wandel geprägten Stadt wie Frankfurt ist Denkmalpflege ein wichtiges Thema“, sagte Dr. Maria Wüllenkemper. „In denkmalrechtlichen Planungsprozessen können gute Ergebnisse nur durch eine verlässliche Kommunikation und gemeinsam verabredete Ziele erreicht werden.“ Das Bewusstsein für die historische Dimension von Gebäuden und die Entwicklung der Stadt zu schärfen und zu fördern sei ihr dabei besonders wichtig. Wüllenkemper freut sich auf die Begleitung der bevorstehenden Sanierungsmaßnahmen. (ffm)