Elisabethenschule: Eine endgültige Entscheidung steht noch aus
„Wir sind nach wie vor in engem Austausch mit der Schulleitung der Elisabethenschule und wissen um den dringenden Wunsch der Schulgemeinde, ihre Zügigkeit zum kommenden Schuljahr erhöhen zu wollen“, sagte die Stadträtin. Es sei jedoch sowohl mit der Elisabethenschule als auch mit dem Staatlichen Schulamt vereinbart, zuerst das diesjährige Anwahlverhalten der Eltern im Übergang zur weiterführenden Schule abzuwarten. Eine endgültige Entscheidung sei noch nicht getroffen.
„Unser Fokus liegt zuerst einmal auf einem reibungslosen Umzug der Schulgemeinde in ihren sanierten Altbau, der in den Osterferien ansteht“, kündigte Weber an. Nach Kenntnis über die Nachfrage nach Gymnasialplätzen im kommenden Schuljahr werde der Schulträger wie jedes Jahr gemeinsam mit dem Staatlichen Schulamt entscheiden, ob und wo eine erhöhte Zügigkeit von Gymnasialstandorten in Frage komme.
„Die Elisabethenschule teilt sich ihren Stammsitz an der Eschersheimer Landstraße bekanntlich mit der Fürstenbergerschule, was schon jetzt zu eher knappen Platzverhältnissen führt und für beide Schulgemeinden nicht ganz spannungsfrei abläuft“, erläuterte die Stadträtin. Zudem müsse Trakt C der Containeranlage auf dem Schulhof abgebaut werden, da dieser den Holzhausenpark und den dort verlaufenden Radweg beeinträchtige und dies dem Ortsbeirat 3 so zugesagt worden sei.
„Das bedeutet, dass die Elisabethenschule nicht die besten Voraussetzungen mitbringt, wenn es um die Beschulung von noch mehr Kindern auf der ohnehin knappen Fläche geht“, sagte Weber zur Raumsituation im Westend. Es seien einige Gymnasien auf sie zugekommen mit dem Angebot, ihre Kapazitäten zum kommenden Schuljahr zu erhöhen, die deutlich mehr Platz auf ihrem Schulgelände hätten.
„Es bedeutet aber nicht, dass wir diesen Wunsch der Elisabethenschule kategorisch ablehnen, sondern vielmehr, sich die konkreten Bedarfe erst einmal anzuschauen“, sagte Weber abschließend. Sie erinnerte zudem erneut daran, dass mit dem anstehenden Umzug des Adorno-Gymnasiums diesen Sommer in unmittelbarer Nähe der Elisabethenschule sechs Gymnasialzüge eröffnet werden. „Die Familien im Nord- und Westend bekommen ein weiteres Gymnasium vor ihre Haustür.“
Sie bleibe mit den betroffenen Schulleitungen im Gespräch und werde diese informieren, sobald klar sei, wie sich der Schulträger mit dem Staatlichen Schulamt über das weitere Vorgehen geeinigt habe. (ffm)
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