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Letzte Aktualisierung: 20.05.2022

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Einrichtung eines Gymnasialzweigs an der Edith-Stein-Schule in F-Sossenheim

von Ilse Romahn

(19.01.2022) Die CDU im Frankfurter Westen befürwortet die von der Edith-Stein-Schule in Sossenheim gewünschte und im Entwurf des Schulentwicklungsplans 2020-2029 vorgesehene Einrichtung eines Gymnasialzweiges.

„Im gesamten Frankfurter Westen reichen die bestehenden Gymnasialplätze nicht aus, um den Bedarf zu decken. Den Schülerinnen und Schülern stehen nur die Leibnizschule und die Helene-Lange-Schule in Höchst für die gymnasiale Mittelstufe zur Verfügung, wenn sie nicht eine längere Anfahrt in einen entfernteren Stadtteil oder in die umliegenden Gemeinden des Main-Taunus-Kreises in Kauf nehmen möchten. Die Einrichtung eines vierzügigen Gymnasialzweiges im Zuge der Umwandlung der Edith-Stein-Schule in einer Kooperative Gesamtschule ist daher eine sinnvolle und dringend notwendige Erweiterung des Schulangebots in den westlichen Stadtteilen“, sagte Uwe Serke, Vorsitzender der CDU-Arbeitsgemeinschaft-West.

„Bisher wurden die Schülerinnen und Schüler aus den westlichen Stadtteilen sowie deren Eltern immer enttäuscht, wenn es um die Planung der dringend benötigten Gymnasialplätze ging. So wollte man zunächst ein Gymnasium in Nied einrichten, das dann aber letztlich als Adorno-Gymnasium im Westend verwirklich wurde. Auch das Römerhof-Gymnasium am Rebstock wird nur eine geringe Erleichterung bringen, da es nicht im Frankfurter Westen liegt und damit für die westlich gelegenen Stadtteile nur mit einer längeren Anfahrt zu erreichen ist.“

„Wir als CDU werden darauf drängen, dass die geplante Einrichtung des Gymnasialzweiges an der Edith-Stein-Schule im Schulentwicklungsplan festgeschrieben wird und nicht doch noch scheitert und dann auch zügig umgesetzt wird, denn dies wäre ein Gewinn für alle Schülerinnen und Schüler im Frankfurter Westen“, sagte Serke.