Ein Tunnel als Chance für die Wirtschaft in FrankfurtRheinMain
„Durch die Entmischung von Zugverkehren profitiert nicht nur der Fernverkehr, sondern auch der Güter- und Regionalverkehr“, so Caspar anlässlich der Vorstellung der Knotenstudie Frankfurt und dem Start der Machbarkeitsstudie zum angedachten Fernbahntunnel durch den Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium und Beauftragter der Bundesregierung für den Schienenverkehr Enak Ferlemann am 16. September 2019 in Frankfurt.
Vor dem Hintergrund der steigenden Fahrgastzahlen im Öffentlichen Schienenpersonenverkehr und der stagnierenden Beförderungsmengen im Schienengüterverkehr in Frankfurt RheinMain wird die Frage nach mehr Kapazität auf der Schiene immer dringender. In der aktuellen IHK-Verkehrsumfrage bemängelten 43 Prozent der befragten Mitgliedsunternehmen aus dem IHK-Bezirk Frankfurt am Main Unzuverlässigkeit und Verspätungen im Güterverkehr und 86 Prozent beklagten Verspätungen und Zugausfälle im Personenverkehr auf der Schiene.
„Für eine Kapazitätserweiterung für Gütertransporte und für die Stärkung des Öffentlichen Personennahverkehrs sollte die Infrastruktur in Frankfurt RheinMain wachsen, da sonst Wirtschaftsverkehre gehemmt werden und die Arbeitswege für die Mitarbeiter der Unternehmen beschwerlicher werden“, sagte Caspar.
http://www.frankfurt-main.ihk.de
Weitere Artikel aus der Kategorie: