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Letzte Aktualisierung: 29.07.2021

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,Ein Markt, so vielfältig wie unsere Stadt‘

OB Feldmann stellt Konzept für FREILUFT Markt vor

von Ilse Romahn

(19.07.2021) Der Name ist bewusst gewählt. „Freiluft“ weckt Erinnerungen an Open Air-Festivals, mit ihrer lockeren, ungezwungenen Stimmung. Denn genau darum geht es bei dem neuen FREILUFT Markt, der am Samstag, 17. Juli, erstmals auf den Börsenplatz Station machte.

Christian Muske, Oliver Rapp, Heresh Derakhshan und Oberbürgermeister Peter Feldmann
Foto: Stadt Frankfurt / Maik Reuß
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Bis Ende Oktober werden sich dort jeden Samstag von 12 bis 22 Uhr bis zu 20 Aussteller versammeln – um im Rahmen des Frankfurt-Plans mit einer bewusst ungewöhnlichen Mischung Kunden in die City zu locken. Was allen gemein ist: Sie kommen aus der Region.

Am 16. Juli stellte Oberbürgermeister Peter Feldmann das Konzept vor. Mit dabei: Christian Muske und Oliver Rapp, die mit ihrem Foodtruck „Hessen meets Schwaben“ auch bei der Premiere am Samstag dabei waren, sowie Veranstalter Heresh Derakhshan (Local Heroz). „Hessisch-schwäbisches Fusion-Food – das sucht man selbst in einer so bunten Stadt wie Frankfurt lange“, so das Stadtoberhaupt. „Der FREILUFT Markt ist so vielfältig wie unsere Stadt. Deshalb ist er auch keine Konkurrenz zu den anderen, erfolgreichen Märkten in der City, sondern eine willkommene Ergänzung. Nach Corona brauchen wir genau dieses Mehr an Attraktionen, um zu zeigen: Unsere Innenstadt hat etwas, was kein Internet-Kaufhaus dieser Welt hat – sie ist ein Ort zum Stauen und Erleben. Und vor allem: Sie hat Kultur.“

Entwickelt wurde der FREILUFT Markt von den Konzept- und Labelentwicklungsagentur Local Heroz. Projektmanager Heresh Derakhshan: „Mit diesem Zusammenkommen wollen wir unseren lokalen Helden in Frankfurt wieder eine Plattform bieten. Unser Ziel ist es, allen eine gute Zeit bieten zu können, zentral in der City, cool und vielfältig. Dass die Stadt, die Ämter und das Citymarketing – bis hin zum Oberbürgermeister – uns bei diesem Vorhaben unterstützen, ist für uns Motivation und Ansporn zugleich. Diesem Vertrauen möchten wir gerecht werden und dazu alle Besucher vom FREILUFT Markt begeistern.“

Oberste Priorität genieße dabei die Gesundheit der Besucherinnen und Besucher. In enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt sei deshalb ein umfassendes Hygienekonzept erarbeitet worden. Derakhshan: „Die Pandemie ist noch nicht vorbei. Deshalb bitten wir alle Besucherinnen und Besucher: Nehmt Rücksicht aufeinander – und haltet Abstand. Unsere Sicherheit-Scouts werden auf die Einhaltung der Regeln ebenso achten “

Positives Zwischenfazit für Frankfurt-Plan
Mit dem FREILUFT Markt werde der nächste Baustein seines Frankfurt-Plans Realität, freut sich Feldmann: „Wir haben für die Außengastronomie Steine aus dem Weg geräumt, Veranstaltungen und Events auf die Schiene gesetzt. Ich bin überzeugt: Vom Frankfurt-Plan profitieren alle – Gewerbetreibende, Schausteller und nicht zuletzt auch die Frankfurterinnen und Frankfurter.“

Der vom Oberbürgermeister initiierte Frankfurt-Plan verbindet verschiedenen Maßnahmen zur Belebung der Frankfurter Innenstadt und der großen Einkaufsstraßen nach den Einschränkungen durch die Pandemie. Erst in der vergangenen Woche hatte Feldmann den Startschuss für „Sommer in der Stadt“ gegeben – einem Mini-Jahrmarkt an zunächst sechs Plätzen in der Innenstadt. Am vergangenen Wochenende kam mit dem Walther-von-Cronberg-Platz in Sachsenhausen ein weiterer hinzu. Dort wartete ein Trampolin auf kleine und große Gäste. Eine Erweiterung um weitere Attraktionen wird nicht ausgeschlossen.

Nach dem erfolgreichen Start soll „Sommer in der Stadt“ jetzt bis in den September verlängert werden. Die Aktion bildet damit eine Brücke zum verkündeten „Dippemess Park“. Frankfurts beliebtes Volksfest kommt in diesem Jahr als – selbstverständlich corona-konformer – temporärer Freizeitpark, soll nunmehr vom 3. bis 19. September laufen, eine Woche länger als ursprünglich geplant (10. bis 19. September). Auch beim Weihnachtsmarkt ist eine Verlängerung um eine Woche angedacht.

Noch bis zum 21. Juli sind die Angebote der Aktion „Gast in der eigenen Stadt“ buchbar. Sie ermöglicht es Frankfurterinnen und Frankfurtern, zu besonderen Konditionen in ausgewählten Hotels der Heimatstadt zu nächtigen – je nach Hotel lassen sich so fast bis zu 40 Prozent sparen. Weitere Informationen gibt es unter https://www.frankfurt-tourismus.de/Uebernachten-Hotels/Gast-in-der-eigenen-Stadt im Internet.

Als großen Erfolg wertete Feldmann auch die Erleichterungen für die Außengastronomie. Die Zahl der Anträge sei gegenüber der Vor-Corona-Zeit um mehr als 16 Prozent gestiegen. Ebenfalls sehen lassen könne sich die am 7. Juni gestartete Kampagne „Frankfurt ReStart“ mit einer Medienreichweite von 3,5 Millionen. In den Startlöchern steht die stark auf die Stadtteile ausgerichtete Recovering-Kampagne „MainViertel“ (zu Beginn September). Im Herbst soll dann mit „Night Shopping“ ein weiteres Event folgen und die (Zeil-)Nacht zum Tag machen. (ffm)